Blogparade
100 layers of nothing


Zur Zeit macht eine Challenge auf You Tube die Runde, bei der sich Menschen 100 Schichten eines Produktes ins Gesicht oder auf die Nägel schmieren. 100 Schichten Nagellack, 100 Schichten Foundation, 100 Schichten Mascara… Ja, das geht. Kann man machen. Es sieht aber wirklich gruselig und teilweise schon richtig ekelig aus. Mein Humor ist es nicht. Oder soll es eine Kritik an der Beauty-Welt sein? Am besten, ich interpretiere da nicht zu viel hinein.
Nun hat Daniela von Marislilly zu einer Gegenbewegung aufgerufen. Im Rahmen der Blogparade 100 layers of nothing, an der ihr übrigens auch gern teilnehmen dürft, zeigen euch diese Woche Beautyblogger die ungeschminkte Wahrheit und erzählen, wie sie zu ihrem ungeschminkten Selbst stehen.



Das bin ich. Ohne Make-up, ohne gestylte Haare, keine gefärbten Wimpern oder Brauen. Einfach ich.

Zugegeben, auf dem Blog zeige ich mich lieber mit Make-up. Hey, das hier ist schließlich ein Beauty-Blog. Make-up hilft mir, die Dinge zu betonen, die ich an mir mag, und kleine Makel zu verstecken. Es verleiht Ausdruck und kann dazu dienen, ein Statement zu setzen. Es spiegelt Stimmungen wieder und kann der Garderobe und dem Anlass angepasst werden. Make-up gibt mir die Möglichkeit, mich selbst so zu präsentieren, wie ich es möchte.

Auch, wenn es ab und an mal ausgefallene Looks auf dem Blog zu sehen gibt, im Alltag mag ich es natürlich. BB Cremes und Foundations mit leichter Deckkraft, dezent betonte Augen, ein Hauch Blush, ein Lippenstift je nach Lust und Laune und dazu entweder offenes Haar oder ein Pferdeschwanz – das ist mein Signature Look. Ganz unkompliziert und nahe am Original.

Ich habe auch kein Problem damit, mal auf Blush, Lippenstift oder Foundation zu verzichten. Zuhause, im Kreise meiner Familie, bin ich auch oft komplett ungeschminkt. Wenn ich das Haus verlasse, trage ich aber dann doch meist zumindest einen Hauch Mascara oder habe gefärbte Wimpern. So ganz ohne, fühle ich mich sehr blass und farblos. Das heißt aber nicht, dass ich dem Postboten nicht die Tür öffnen würde, wenn ich keine Mascara tragen würde.
Ich mag mich ohne Make-up. Wirklich! Muss ich jedoch unter Leute und habe die Wahl, würde ich ein wenig Make-up immer bevorzugen. 




Übrigens empfinde ich es manchmal durchaus als Vorteil, so helle Wimpern und Brauen zu haben. Ich habe den Eindruck, dass es bei kreativen Looks viel mehr Möglichkeiten bietet, sich auszutoben. Es ist wie eine leere Leinwand, die ich so gestalten kann, wie es mir gefällt. Bei dunklen Brauen beispielsweise ist es deutlich schwieriger, die Form oder die Farbe kurzfristig zu verändern und das Gesamtbild wirkt auch immer gleich ausdrucksstärker, was bei einem hellen, soften Look vielleicht gar nicht gewünscht ist. Auch habe ich den Eindruck, dass farbige Mascara auf meinen fast transparenten Wimpern besser zur Geltung kommt als auf Wimpern, die ein sehr dunkle Ausgangsfarbe haben.



Und jetzt seid ihr dran!

Zeigt uns am Sonntag, wie wohl ihr euch ohne Make-up fühlt, und erzählt, wie ihr dazu steht. Für viele wird es sicherlich keine große Sache und völlig normal sein. Andere tun sich da vielleicht schon ein wenig schwerer. Wir freuen uns auf eure Bilder und Gedanken dazu. Benutzt gern die Hashtags #selflove und #100layersofnothing. Daniela wird die Bilder dann gesammelt auf Instagram vorstellen.


Weitere Posts zur Blogparade findet ihr hier:

Sonntag – Marislilly
Dienstag – PinkySally
Mittwoch – Dani’s Beauty Blog
Donnerstag – mel et fel
Freitag – In Love With Life
Samstag – Smokey Eyed
Sonntag – IHR ♥









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15 Comments

  1. 15. September 2016 / 11:17

    Tatsächlich beneide ich hellhaarige Damen manchmal um diese "leere Leinwand" – so richtig zart-transparent-elfenhaft sieht man mit fast schwarzen Haaren, Brauen und Wimpern eben nie aus, diesen starken Kontrast bekommt man kaum weg. Ebenso mag ich den Look "ungeschminkte Augen, farbige Lippen" gern, so schön edgy-editorial – aber meine Wimpern sind halt immer schwarz (mit hellen Spitzen – Wimperntusche macht optisch länger, aber nicht dunkel, weil sie nur die Spitzen färbt).

    Ich gehe auch ungeschminkt unter Leute – es gibt wenige Gelegenheiten, zu denen ich mich immer schminken würde. Hochzeiten und Bewerbungsgespräche, denke ich, alles andere geht auch ohne Farbe 😉 Andersherum schminke ich mich aber auch, wenn ich allein bin und Motivation brauche, weil Schminken so ein "fertig für die Welt"-Gefühl bei mir auslöst 😀

    • 15. September 2016 / 11:21

      Schön geschrieben, vor allem der Teil mit dem "Fertig für die Welt"-Gefühl. So geht es mir auch! 🙂
      Hätte ich dunkle Wimpern, würde ich auch wesentlich öfter ungeschminkt aus dem Haus gehen. Das merke ich immer, wenn ich sie mir gefärbt habe. Dann benutze ich auch viel seltener Mascara und gehe öfter ungeschminkt raus.
      Wie Dani gestern schon schrieb: Mit hellen Wimpern und ungeschminkt wird man schon auch mal gefragt, ob man krank ist 😉

      Ich mag den Look "oben ohne" auch sehr gern!

      Liebe Grüße!

  2. 15. September 2016 / 11:47

    Eine echt tolle Idee! So sieht man den Menschen auch mal hinter der 'Maske'. Ich sehe das mit dem Make Up ganz genauso wie du. Ich liebe es das Make Up meiner Stimmung oder Kleidung anzupassen, habe aber keinerlei Probleme damit vollkommen ungeschminkt zu sein – zumindest bis zum nächsten Supermarkt um die Ecke 😉
    Sonntag muss ich mir gleich vormerken und daran denken, dass morgen die ungeschminkte Wahrheit fotografiere 😉

  3. 15. September 2016 / 16:01

    Eine tolle Idee und ein wunderschöner Beitrag. Weiß aber nicht ob ich das Sonntag schaffe, da ich das spontan machen müsste. Bin die nächsten 2 Tage unterwegs.
    Die hellen Augenbrauen wären bei vielen meiner kreativen Looks definitiv von Vorteil gewesen. Dunkle Brauen einzufärben oder zu kaschieren ist immer sehr schwer >.<

  4. 15. September 2016 / 18:20

    ich finde die Idee total schön und habe bis jetzt nur tolle Fotos von euch gesehen! klasse gemacht!!!!

  5. 15. September 2016 / 19:00

    Eine sehr schöne Idee, gerade im Kontrast zu dem eher überflüssigen 100 Layers of.. Ich finde diese Youtube-Parade ja eher eine Verschwendung von Material, aber wenn es ihnen Freude macht oder was auch immer der Grund dafür ist, sollen sie es doch machen. Ich gehe nie ohne Mascara aus dem Haus, ich fühle mich einfach unwohl ohne, was eigentlich komisch ist, da ist ansonsten nicht wirklich viel verwende ausser Eyeliner und etwas auf den Lippen. Aber Mascara gibt einfach ein schönes Gesamtbild, das reicht dann meistens schon.

  6. 16. September 2016 / 15:11

    So wunderbare Fotos! Und tolle Gedanken! Ich bin so froh, Teil der Parade zu sein, bisher habe ich nur tolle Beiträge dazu gelesen und freue mich, dass sie ins Leben gerufen wurde 🙂

  7. 17. September 2016 / 9:50

    Deien Augen strahlen so 🙂 Ich kann Dir in allen Punkten zustimmen. Mir gefällt Dein einfach Du.

  8. 17. September 2016 / 12:59

    Eine tolle Aktion! Und eine wunderschöne Bloggerin – mit und ohne MakeUp!

  9. 18. September 2016 / 19:35

    Oh nein, jetzt erst gesehen :-/
    Ich fühle mich ungeschminkt auch total wohl! Im Normalfall nahezu jeden Tag. Max. Mascara, Blush und los geht's! Früher war das nicht so, da habe ich ungeschminkt nie das Haus verlassen! Aber jetzt, da ich "groß" bin, habe ich gelernt mich so zu mögen wie ich bin und finde es darüber hinaus anstrengend 😀 Es gibt einfach morgens wichtigeres. Bspw. meiner Tochter die Brotbüchse zu packen und fände es auch übertrieben sie jeden Tag aufgebrezelt in die Kita zu schaffen 😉

  10. 18. September 2016 / 19:37

    Vergessen: Die 100 Layers Challenge finde ich unglaublich bescheuert und abartig! Deine 100 Layers of Nothing ganz zauberhaft!

  11. 23. September 2016 / 18:55

    Ich finde dich ja ganz zauberhaft – egal ob mit Mega Makeup oder wie hier, ganz ätherisch und zart! 🙂

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