Willkommen bei WordPress!

Lange habe ich hin und her überlegt, ob ich den Schritt von Blogger zu WordPress wagen soll. Immer wieder las ich von Kolleginnen, die gewechselt haben, und jedes Mal machte ich mir Gedanken, ob es auch für mich sinnvoll wäre. Liest man sich Pro und Contra Listen durch, stößt man immer wieder auf das Argument, bei WordPress wäre man freier in der Gestaltung des Blogs. Allerdings hat mir mein Mann bisher noch jeden Design-Wunsch erfüllen können. Mit guten Programmierkenntnissen kann man auch bei Blogger einen ganz individuellen Blog gestalten.

 

Das einzige Argument, welches für mich Sinn ergibt, ist die Tatsache, dass ein Blog bei Blogger eigentlich Google gehört und nicht dem Autor. Bei WordPress hingegen gehört der Blog nun mir ganz allein. Mit Blogger ist im Grunde, wie in einer Mietwohnung zu leben. Das Grundgerüst steht und wenn die Heizung mal defekt ist, ruft man den Vermieter an und er kümmert sich um alles. Dies ist vor allem für Neulinge sehr von Vorteil! Aber wenn der Vermieter beschließt, etwas an der Grundsubstanz der Wohnung zu ändern oder sogar den Mietvertrag kündigt, kann man leider nichts machen.
Bei WordPress baut man sich quasi sein eigenes Haus. Man muss selbst überlegen, wie man es gestalten möchte und wie viel Zeit, Arbeit und auch Geld man investieren will. Und sollte etwas kaputt gehen, muss man sich selbst darum kümmern. Dafür ist man der Besitzer und keiner redet einem rein oder verändert ungefragt etwas.

 

Zugegeben, auch damit hatte ich bisher keine Schwierigkeiten. Klar, manchmal hat Blogger etwas verändert, was mir dann nicht mehr gefallen hat oder zunächst ungewohnt war. Aber es hielt sich meiner Meinung nach bisher in Grenzen und ich kam immer damit klar. Und damit Google einem den Blog sperrt, muss vermutlich schon viel passieren.


Der Grund für den Umzug war stattdessen einfach der, dass ich gern ein komplett neues Design haben wollte und mein Mann sagte, wenn er all meine Wünsche bei Blogger umsetzen würde, wäre es auch kein großer Mehraufwand, doch einfach komplett umzuziehen.

 

 

        

2013  •  2014  •  2016

 

Im Laufe meiner inzwischen fast 6 Jahre als Blogger habe ich das Design meines Blog mit Hilfe meines Mannes regelmäßig überarbeitet. Leider habe ich keine Bilder mehr von den ersten Jahren, das wäre mal ein interessanter Vergleich gewesen. Für mich zumindest. Damals fing ich nämlich mit einem Standard-Blogger-Theme an, welches zu der Zeit fast jeder Blogger-Neuling benutzte. Nach und nach veränderten wir immer mehr Kleinigkeiten und inzwischen ist vom ursprünglichen Blog nicht mehr geblieben als die alten Artikel, die ich auch jetzt zu WordPress wieder brav mitgenommen habe. Trotz mieser Texte und noch mieserer Fotos. Schließlich fängt jeder mal klein an.

 

Der Umzug 

Ich habe also ein schickes Theme erworben und eine Woche lang fleißig Farben, Textarten, Kategorien und Widgets verändert, erstellt und ausprobiert. Mein Mann hat sich um alles gekümmert, wofür es Programmierkenntnisse braucht, und die Inhalte vom alten Blog rüber auf den neuen geholt. Allein hätte ich den Umzug sicher nicht geschafft. Danke!

 

Zunächst schien alles sehr viel leichter als ich es erwartet hatte. Zum Ende hin gab es dann aber doch noch ein paar Probleme mit dem Export der Bilder und einigen Formatierungen. Das mit den Bildern haben wir hinbekommen. Die Formatierung der alten Artikel ist teilweise noch etwas seltsam. Ich werde nach und nach die Artikel durchgehen und sehen, ob ich hier und da etwas ändern kann.

 

Als nervenaufreibend empfand ich schließlich vor allem das Warten auf den Provider, als es darum ging, die Domain mitzunehmen. Leider hat es wesentlich länger gedauert als ich dachte. Und da wir den Blog bereits vor Tagen komplett exportiert und alle Artikel fertig angepasst haben, konnte ich auf dem alten Blog nichts mehr schreiben ohne zu riskieren, eure Kommentare zu den neuen Artikel zu verlieren. Ein paar wenige Kommentare kamen nach dem Export und sind deshalb leider nicht auf dem neuen Blog. Auch musste ich einige Artikel zu limitierten Kollektionen verschieben, was ich immer besonders ärgerlich finde. Denn wenn die Produkte ausverkauft sind, haben die Artikel ja keinen Mehrwert mehr für euch. Aber sie kommen nun in den nächsten Tagen und ich hoffe, es ist noch nicht zu spät.
Mein Tipp: Wenn ihr eure Domain mitnehmen möchtet, beantragt es frühzeitig. Vor allem, wenn es eine .com Domain ist.

 

Was ist neu?

Im Grunde ist zwar alles neu, die (in meinen Augen) sinnvollen Features meines Blogs, sind jedoch geblieben. Nach wie vor könnt ihr in den Galerien Swatches und Düfte suchen und miteinander vergleichen oder euch von meinen Looks inspirieren lassen. Die Aufteilung ähnelt der auf dem alten Blog. Solltet ihr dennoch etwas nicht finden, fragt gern nach.

 

Bei WordPress muss man die Artikel, anders als bei Blogger, in Kategorien einteilen. Da ich dies ohnehin für alle >2000 Artikel machen musste, habe ich gleich ein paar neue Unterteilungen mit eingefügt, die ich auf dem alten Blog vermisst hatte. Unter Themen → Beauty oben in der Leiste findet ihr nun verschiedene Produktkategorien wie Lippenstifte, Highlighter, Mascara, etc..

Da das Thema Ernährung für mich im vergangenen Jahr zunehmend an Stellenwert gewonnen hat, habe ich auch dafür nun eine spezielle Kategorie angelegt. Dort findet ihr alles rund um Ernährung, Kalorien zählen und Sport, sowie Rezepte – auch welche, die zwar nicht gesund, aber dafür besonders lecker sind.

 

In dem Feld Features direkt unter dem Header auf er Startseite findet ihr nun Artikel, die ich gern besonders hervorheben möchte. Sei es, weil ich die darin vorgestellten Produkte besonders mag, weil die Artikel gut zu einem aktuellen Thema passen oder weil ich einfach glaube, dass die Artikel ein bisschen mehr Aufmerksamkeit verdient haben.

 

Unten rechts findet ihr nun ein kleines . Wenn ihr mögt, klickt darauf, wenn euch der Beitrag gefallen hat. Es ist eine einfache Alternative für alle, die keine Lust oder Zeit haben, einen Kommentar zu hinterlassen. Spread some love! 

 

Ansonsten haben sich hauptsächlich Kleinigkeiten verändert. Solltet ihr dennoch etwas vermissen oder Fehler finden, wäre ich euch dankbar, wenn ihr euch kurz bei mir meldet, damit ich mich darum kümmern kann. Generell würde ich mich über ein kurzes Feedback von euch freuen.

 

 


 

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20 Comments

  1. 20. April 2017 / 8:10

    Da musste ich doch direkt mal das kleine Herz ausprobieren 😉
    Ich würde auch zu gerne zu WordPress wechseln, aber ich habe niemanden der programmieren kann, so dass mir die Hände gebunden sind. Ich weiß nicht mal wie ich das ‚Blogspot‘ aus meinem Namen herausbekommen kann und das stört mich seit geraumer Zeit am meisten :/
    Ein sehr schönes Design hast du mit deinem Mann gestaltet!

    • 20. April 2017 / 8:22

      Ja, das Herzchen ist süß, oder? Ich befürchte, es ist zu unauffällig und wird kaum benutzt werden. Aber ich dachte mir, einen Versuch ist es wert 😉
      Ohne meinen Mann hätte ich mich auch nicht getraut umzuziehen. Aber es gibt ja auch für Blogger inzwischen viele tolle Themes! Dieses hier unter anderem auch. Ich weiß nicht, ob das Anpassen des Themes unter Blogger auch so leicht gehen würde wie hier bei WordPress, aber man hat auf jeden Fall mehr Möglichkeiten als noch vor einigen Jahren 🙂

      Viele liebe Grüße
      Melanie

  2. 20. April 2017 / 9:24

    mir geht es ähnlich, habe so gar keine Kenntnisse im programmieren und traue mich nicht, den Wechsel zu vollziehen. ausserdem habe ich so mühsam das design gebastelt, das ich jetzt habe und bin eigentlich ganz zufrieden. du hast Glück, das dein mann da somit kompetent ist! 🙂
    ganz liebe grüße, maya

    • 22. April 2017 / 9:13

      Wenn du jetzt zufrieden bist, dann lass es doch ruhig so und ärgere dich nicht. Ich war ja auch knapp 6 Jahre bei Blogger und immer zufrieden 🙂

      Liebe Grüße und eins schönes Wochenende!
      Melanie

  3. 20. April 2017 / 9:36

    Yeah – Willkommen 🙂 Der Vergleich mit der Mietwohnung und dem eigenen Haus trifft es wunderbar! Ich habe den Schritt noch nicht einmal bereut. Klar hatte ich schon „WTF – Jetzt ist alles zerstört“- Momente – aber ich LIEBE zB die Facebook-Gruppen und die Leute, die innerhalb Minuten so hilfsbereit sind! Die haben mir echt schon das ein oder andere Mal den Blogger-Popo gerettet. Ansonsten überwiegen einfach soooo viele Vorteile, dass ich nie mehr zurück wollen würde 🙂

    • 22. April 2017 / 9:14

      Danke! 🙂 Bisher bin ich auch sehr zufrieden!

      Liebe Grüße und eins schönes Wochenende!
      Melanie

  4. 20. April 2017 / 10:19

    Schön, dass Dein Umzug geklappt hat! Dein Argument, von wegen, so hat man was Eigenes, wäre auch für mich das einzige Kriterium, warum ein Umzug sinnvoll wäre. Für mich persönlich sehe ich es jedoch nicht als erforderlich und ich möchte mich möglichst wenig selbst um HTML usw. kümmern, sondern mehr auf meine Bloginhalte beschränken – ich hab da nicht so die Geduld zu und das Fachwissen eh nicht. Bereits ein paar blöde Social Media Buttons haben mich Zeit geraubt, weil ich immer den gleichen Denkfehler gemacht hatte – besten Dank^^ ich finde, man kann mit dem Bloggersystem wirklich gut zurechtkommen und sollte Blogger mal seinen Dienst einstellen: Pech gehabt, da bin ich relativ schmerzfrei, denn ich hänge nicht soooo sehr an meinem Blog, um ehrlich zu sein. Fotos sind für mich auch überwiegend Momentaufnahmen, ein paar, die mir besonders gefallen, sammle ich auf meiner externen Festplatte und gut is. Das Herzchen hier ist eine klasse Sache (hab natürlich auch gedrückt), denn auch, wenn ich mir gerne zum Kommentieren Zeit nehme, sollte es manchmal doch etwas schneller gehen und dann ist der Drücker ideal. Wünsche Dir hier auf WordPress auch künftig viel Spaß beim Bloggen und toll, dass Dein Mann so viel Ahnung von allem hat, das war sicher enorm hilfreich! Liebe Grüße

    • 22. April 2017 / 9:16

      Danke! 🙂
      Ohne meinen Mann hätte ich das auch niemals hinbekommen! Ich verstehe gut, was du meinst. Was die Bilder betrifft, die sammele ich schon alle. Es kam schon einige Male vor, dass ich die alten Bilder noch einmal gebraucht habe und war froh, dass ich sie noch hatte.

      Liebe Grüße und eins schönes Wochenende!
      Melanie

  5. Heidi
    21. April 2017 / 13:29

    Seit du zu WordPress gezogen bist, wird in der Bloglovin App auf dem Handy nur noch eine Preview deines Artikels angezeigt und nicht mehr der ganze, das ist mein einziger Kritikpunkt! Das Design wirkt sehr erwachsen und , auch wenn ich dein altes Design auch schon sehr ansprechend fand.
    Lustig ist auch, dass man als User das Kommentarfeld (also das, in dem ich gerade drin tippe) beliebig gross- oder kleinziehen kann in der unteren Ecke. War das so gewollt? Bin gerade kurz erschroken, als das Feld auf einmal ganz klein war, bis ich gemerkt hab, dass ich das aus Versehen selbst per Mausklick so eingestellt hab.

    • 22. April 2017 / 9:25

      Es freut mich, dass dir der Blog im Großen und Ganzen gefällt! Was Bloglovin betrifft, so hängt das damit zusammen, dass Bloglovin den Bloggern quasi die Seitenaufrufe stiehlt, wenn man den Feed nicht kürzt. Mehr dazu findest du bei Heli:
      http://www.wasmachtheli.com/2017/04/05/warum-mir-bloglovin-auf-den-keks-geht-und-was-ich-dagegen-mache/

      Das mit dem Kommentarfeld habe ich noch gar nicht bemerkt – ist ja seltsam. Stört es denn sehr? Mein Mann meint, es wäre praktisch, wenn man einen längeren Kommentar schreiben möchte. Ich kannd as Kommentarfeld aber auch nur größer machen. Winzig klein wird es bei mir nicht.

      Liebe Grüße und ein schönes Wochenende!
      Melanie

      • Heidi
        24. April 2017 / 13:33

        Ach, das ist ja echt blöd, dass es euch die Klicks stiehlt.
        Als Leser ist es halt unheimlich viel praktischer & angenehmer, die Einträge direkt bei Bloglovin zu lesen. Ich bin sogar schon einigen Blogs entfolgt, nachdem sie das geändert haben (die meisten immer mit dem Umzug zu WordPress!), weil es mich immens stört, immer noch mal auf die Seite zu navigieren (für was hab ich denn Bloglovin). Es dauert gleich 5 Sekunden länger und das für jeden Blogeintrag! Das finde ich einfach ziemlich leserunfreundlich. 🙁
        Dich kann ich als Blogger aber auch verstehen, weil die Klickzahlen ja auch wichtig sind für deine Kooperationen… Schwierig…
        Das Kommentarfeld kann ich ganz klein ziehen 🙂 Aber stören tut’s mich nicht, eigentlich finde ich es sogar ganz witzig damit zu spielen.
        LG und schöne Woche

        • 24. April 2017 / 20:36

          Ich kann verstehen, wenn es Bloglovin-Nutzer nervt. Ich selbst benutze Bloglovin sehr ungern und klicke immer lieber auf die „richtigen“ Blogs. Aber wie du schon selbst sagst, aus Blogger-Sicht ist es einfach besser so. Nicht nur wegen der Kooperationen, auch für mich selbst. Ich finde es sehr schade, wenn mir ein Thema am Herzen liegt und es scheinbar keiner anklickt. Das Feedback ist ohnehin weniger geworden in den letzten Jahren. Nicht nur bei mir, sondern allgemein. Die Seitenaufrufe sind da halt manchmal das einzige, was noch anzeigt, ob die Leser interessiert, was man schreibt. Ich muss mir da auch selbst an die Nase fassen, ich kommentiere auch viel zu wenig. Aber das ist ein anderen Thema 😉
          Ich würde die Einstellung gern erst einmal so belassen und sehen, ob es wirklich etwas an den Zahlen ändert. Wenn sich herausstellt, dass es fast keinen Unterschied macht, stelle ich es gern auch wieder um 🙂

          Liebe Grüße!
          Melanie

  6. 22. April 2017 / 23:08

    Ich bin auch inzwischen bei WordPress und bereue es nicht. Ich weiß auch nicht, warum alle das so schwierig finden. Man kann zum Beispiel bei vielen Anbietern ein Bloghosting machen, da ist WordPress vorinstalliert.

    • 24. April 2017 / 7:45

      Ich kann schon verstehen, dass man erst einmal Bedenken hat. Man hört ja schon so einige Horrorgeschichten von komplett zerstörten oder verschwundenen Blogs. Ich bin schon froh, dass mein Mann mir geholfen hat. Ein paar kleinere Problemchen gab es bei uns ja auch 😉

  7. 23. April 2017 / 11:35

    Willkommen bei WordPress. Ich selbst kann mir gar nicht mehr vorstellen, woanders zu bloggen. Schön, dass Du den Schritt gemacht hast.
    Du wirst Dich bestimmt schnell mit allem zurecht finden.

  8. 26. April 2017 / 11:54

    Dein neues Design ist toll!
    Bin jetzt auch wieder am gucken dass ich umziehe. Such gerade noch ein passendes Theme. Programmieren kann ich zwar nicht aber ich denke wenn das Theme schon mal prinzipiell passt wird’s schon gehen. Google hilft bestimmt im Notfall. Und jetzt hab ich noch nicht soll viele Posts.

    • 26. April 2017 / 12:02

      Danke! Also bei meinem Anbieter gab es sogar einen Umzugsservice. Da machen die alles für dich. Schau dich einfach mal um, ich bin sicher, du findest etwas schönes 🙂

      Liebe Grüße
      Melanie

  9. 29. April 2017 / 17:38

    Uih, vom Tablet aus sieht es auf jeden Fall schon mal klasse aus hier! Und das Herzchen ist ne coole Sache!
    Ich hatte mir zu aktiveren Bloggerzeiten auch mal überlegt, ob ich das Wagnis des Umzugs angehe, hab es dann aber sein lassen. Inzwischen kennt sich mein Freund wohl ein bisschen mit WordPress aus (zumindest hat er neulich damit was gebastelt XD), da hätte ich jetzt sogar auch jemanden zur Hand.
    Allerdings muss das jetzz warten, bis ich mal wieder Zeit zum mehr bloggen hab. Vorher lohnt sich das nicht XD
    Ich bekomm Deine Posts bei feedly auch ur noch gekürzt angezeigt, aber ich klick dann rein, wenn ich das Thema interessant finde. Spätestens zum kommentieren muss ich feedly eh verlassen. Ich find’s also gar nicht weiter wild 🙂
    Viele Grüße! Nyxx

    • 1. Mai 2017 / 10:49

      Vielen Dank für das Feedback! Und wenn du wieder mehr Zeit zum Bloggen hast, versuch es doch ruhig mit dem Umzug! Also mir macht das Bloggen nun sogar noch mehr Spaß weil alles neu und frisch ist 🙂

      Viele liebe Grüße
      Melanie

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