Neu entdeckt und heiß geliebt:
Pinterest! Was mir daran gefällt & Tipps für den Start

 

 

Wer meinem Blog News aufmerksam verfolgt, weiß, dass ich Pinterest zwar schon eine Weile interessant fand, bisher jedoch nie den richtigen Draht dazu gefunden habe. Im Juni jedoch habe ich mir die Zeit genommen, um zu sehen, was es mit Pinterest auf sich hat und siehe da, ich liebe es! 

 

 

Was ist Pinterest eigentlich?

 

Pinterest ist ein Mix aus Google und Instagram. Es gibt unendlich viele wunderschöne Bilder, die größtenteils außerdem auf nützlichen Content verweisen. Nach Rezepten oder Fashioninspirationen beispielsweise schaue ich inzwischen öfters dort als bei Chefkoch oder klassischen Suchmaschinen. Auch wer Einrichtungsideen, DIY-Anleitungen oder Beauty-Tipps sucht, wird hier fündig. Für jeden sollte etwas dabei sein. Fans von ästhetischen Bildern kommen durch diesen zusätzlichen Nutzen gleich doppelt auf ihre Kosten.

 

Klar, ich bin auch „für mehr Realität auf Instagram“, aber ich mag eben auch schöne Bilder. Ich liebe es, mir ästhetische Fotos anzusehen und mir meine eigenen kleinen Fotoalben zu erstellen. Denn dies macht man bei Pinterest: Man konsumiert nicht nur, man teilt. Ihr mögt Handtaschen? Dann eröffnet ein Board und postet dort die schönsten Handtaschen, egal ob eure eigenen Fotos oder die anderer User. Auf Pinterest ist teilen nicht nur erlaubt, die Plattform lebt davon! Und falls ihr etwas speichern möchtest, was eure Follower nicht sehen sollen, oder Pinterest einfach nur ganz privat für euch nutzen möchtet, gibt es die Möglichkeit, geheime Boards anzulegen.

 

Folgt Usern, deren Geschmack euch zusagt oder auch nur einzelnen Boards, wenn ihr nicht alle Vorlieben des Users teilt. Pinterest zeigt euch Bilder von Boards und Usern an, denen ihr folgt, merkt sich aber auch, nach was ihr sucht und welche Bilder ihr auf euren eigenen Boards teilt. Dem entsprechend erweitert Pinterest eure persönliche Bildauswahl mit Bildern von Leuten, denen ihr bisher noch nicht folgt. So, oder durch die Suchfunktion, kann man neue, interessante Boards finden. Ein Klick auf den kleinen Kompass neben dem Suchfeld führt euch außerdem zum Trend-Bereich, wo ihr verschiedene Kategorien nach den neusten Bildern und beliebtesten Themen durchforsten kannst. 

 

 

 

mel et fel auf Pinterest

 

Ich habe mich vor Ewigkeiten bei Pinterest angemeldet und hatte inzwischen tatsächlich schon ein paar Follower, obwohl ich die Plattform wirklich sehr stiefmütterlich behandelt habe. Selten habe ich mal Pins anderer User geteilt. Stattdessen habe ich nur alle paar Monate mal eigene Fotos hochgeladen, ohne Rücksicht darauf zu nehmen, ob die Bilder zu Pinterest passen oder nicht. Es wundert mich, dass ich überhaupt Follower dort hatte 😉

 

Im Juni, nach dem ich mich etwas in die Thematik eingelesen hatte, habe ich meinen Account erst einmal komplett überarbeitet. Unpassende Bilder flogen raus, ich erstellte neue Boards, pflegte passendere Bilder ein und suchte mir User, deren Boards mir gefielen. Eigentlich wollte ich nur mal sehen, was passiert. Ich habe gar nicht damit gerechnet, dass es mir so gut gefallen würde. Inzwischen bin ich beinahe täglich auf Pinterest unterwegs. Besonders in den Bereichen Food und Fashion ist es eine große Inspirationsquelle für mich.

 

Ich habe Boards zu alle Themen erstellt, die ich spannend finde. Nicht nur Beauty ist dabei, auch Haare, Fashion, Interieur und Essen – eben alles, was mir Spaß macht. Dort sammle ich alles, was mir gefällt und was gerade aktuell ist. Beispielsweise findet ihr bei mir Boards zu den Sommer- und Herbstkollektionen und in Kürze wird es Boards mit Halloween-Inspirationen und Herbst-/Wintermode geben. Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mal vorbeischaut!

 

 

 

Einige Tipps rund um Pinterest

 

Meine ersten Bilder auf Pinterest vor einigen Jahren waren wirklich nicht der Hit. Ok, ich fand meine Bilder damals gar nicht schlecht, habe also nicht bewusst schlechte Bilder gepostet. Im Vergleich zu meinen Bildern heute und dem, was andere so posten, sind meine alten Bilder aber schon ziemlich mies gewesen. Da die Ästhetik bei Pinterest eine große Rolle spielt, habe ich also erst einmal gründlich ausgemistet. Achtet darauf, möglichst gute Bilder hochzuladen. Auch das Format spielt hierbei eine Rolle. Pinterest zeigt Bilder im Hoch-Format größer an als quadratische oder vertikal ausgerichtete Bilder, wodurch sie beim durchscrollen stärker auffallen und eher gerepinnt werden. Auch beliebt ist es, Bilder direkt zu beschriften, damit der User beim Überfliegen der Bilder gleich erkennt, worum es bei dem Bild bzw. dem dahinter stehenden Artikel geht.

 

Wenn ihr gefunden werden möchtet, solltet ihr auf aussagekräftige Titel und Beschreibungen eures Profils und eurer Boards achten. Die relevanten Stichpunkte sollten darin vorkommen. Klar könnt ihr schreiben, dass ihr Liselotte heißt, aus Hamburg kommt und 24 Jahre alt seid. Damit Leute auf euch aufmerksam werden, die sich für ähnliche Dinge interessieren wie ihr, wäre es aber nicht verkehrt, die Interesse auch in der Beschreibung zu erwähnen. Auch sollten die Bilder selbst immer korrekt benannt werden.

 

Nicht nur für mich privat ist Pinterest spannend, auch als Blogger oder Firma kann man durchaus davon profitieren. Die Bilder, die man hoch lädt, können mit einem Link zum dazu passenden Artikel versehen werden, wodurch interessierte Menschen auf den eigenen Blog, die Firmenhomepage oder den Onlineshop aufmerksam werden. Die Seitenaufrufe steigen und gefällt den Menschen, was sie sehen, hat man eventuell nicht nur neue Follower auf Pinterest, sondern auch neue Follower oder Kunden auf der eigenen Seite.

 

 

 

 

Wen man sein privates Profil in ein Unternehmensprofil (mehr dazu hier) umstellt, kann man sogenannte Rich Pins nutzen. Diese versehen das gepostete Bild automatisch mit weiteren Informationen. Es gibt vier Arten von Rich Pins: Artikel-, Produkt-, App- und Rezept-Pins. Bei einem Artikel-Pin beispielsweise werden die ersten Zeilen des verlinkten Artikels bzw. Blogposts mit angezeigt und bei einem Rezept-Pin werden gleich die nötigen Zutaten unter dem Bild aufgelistet. Mehr dazu hier.

 

Wer Pinterest professionell nutzen möchte, sollte regelmäßig und zu günstigen Uhrzeiten pinnen, um die Chance zu erhöhen, dass die eigenen Bilder anderen Usern angezeigt werden und Follower zu gewinnen. Auch das Repinnen fremder Bilder wird dringend empfohlen, schon allein, weil die wenigsten genug eigenen Content haben, um die eigenen Boards ausreichend zu bestücken. Im Internet findet man verschiedene Werte, aber im Schnitt gilt ein Verhältnis von 80 % Repins und 20 % eigenem Content. Was die Menge betrifft, so schwanken auch da die Empfehlungen. Manche empfehlen 30 Pins pro Tag zu pinnen, andere sprechen von 50 und mehr.

 

Anbieter wie Board Booster helfen dabei, regelmäßig zu posten. Wenn ihr Zeit habt, speichert ihr eure Pins einfach auf geheimen Boards und das Programm verteilt sie dann über die nächsten Tage auf die richtigen (sichtbare) Boards um. So müsst ihr theoretisch nicht jeden Tag aktiv sein. Auch kann das Programm eure Bilder loopen. Das bedeutet, ihr könnt einstellen, dass alte Bilder automatisch erneut gepinnt werden. Nach einigen Tagen löscht das Programm dann automatisch den Pin mit der schlechteren Performance. Die ersten 100 Pins sind kostenlos, nach dieser Testphase kostet das Programm Geld. 5 $ für 500 Pins im Monat, 10 $ für 1000 Pins und so weiter. Falls ihr euch dort anmelden möchtet, würde ich mich freuen, wenn ihr meinen Link nutzt, denn für jeden Kunden, den man wirbt, bekommt man 500 Pins gutgeschrieben. 

 

Weitere Tipps und Pinterest-Onlinekurse findet ihr zum Beispiel bei Carolin Preuss. Auch eine Anmeldung im Pinterest Forum lohnt sich. Besonders, falls ihr einen Blog oder YouTube-Kanal habt. Aktuell läuft dort nämlich das Pinterest Influencer Bootcamp.

 

 

   

 

 

Wie ist es bei euch? Seid ihr auf Pinterest aktiv? Wenn nicht, was hindert euch? Ich freue mich auf den Austausch!

 


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11 Kommentare

  1. 10. August 2017 / 10:19

    Wirklich toller und informativer Post! Ich mag Pinterest auch sehr gern und nutze es regelmäßig 🙂 Es ist einfach eine der besten und inspirierendsten Plattformen, finde ich!
    Liebe Grüße,
    Svenja von http://svenjasparkling.blogspot.de

  2. 10. August 2017 / 13:24

    Liebe Melanie, angemeldet bin ich schon ewig, aber ich fühle mich da total reizüberflutet, um ehrlich zu sein. Jetzt, wo Du es so gut erklärt hast, habe ich es auch endlich mal richtig verstanden, mit dem Anpinnen und Teilen usw. Für die Inspiration und einfach zum Anschauen von schönen Bildern ist das sicher eine feine Sache, aber ich bin ehrlich, mir reicht da Instagram auch.Schön aber, dass Du so Gefallen daran gefunden hast 🙂 Liebe Grüße

    • 11. August 2017 / 13:22

      Instagram ist schon nett, das stimmt natürlich. Aber ich finde gerade diese Option so toll, sich Alben mit besonders tollen Bilder und Ideen zusammen zu stellen. Und durch einen Klick auf die Bilder gelangt man gleich zum passenden Blogpost 🙂 Ich habe schon das ein oder andere Gericht nachgekocht oder auch Kleidung nachbestellt, zum Beispiel ein Shirt aus den USA.
      Liebe Grüße

      • 11. August 2017 / 17:17

        Dann ist die Inspiration für Dich wirklich gut 🙂 Mir geht es oft so mit Handarbeitsfotos auf Instagram^^ da hab ich schon schöne Sachen entdeckt, die ich vorher noch nicht wirklich auf dem Schirm hatte. Manchmal ist der ganze Kopf so voller Ideen, aber zu wenig Zeit, um das alles umzusetzen 🙂

  3. 10. August 2017 / 21:07

    Mir gefällt die Idee, aber ich muss leider sagen ich habe schlicht keine Zeit dafür 🙁 Nutze es nur privat um mir zum Beispiel Möbel usw. anzusehen, auch wenn ich mir vor Jahren natürlich einen Account gesichert habe… Bis jetzt habe ich gar nicht gemerkt dass mir dort überhaupt jemand folgt, bis ich dann neulich mal sah dass ich sogar 100 Follower habe obwohl ich dort nix poste. Ich bin einfach total überfordert. Insta, Facebook, und und und… man braucht schon den halben Tag für Social Media, das sollte sich alles mal besser verbinden lassen…

    • 11. August 2017 / 13:27

      Das kann ich gut verstehen! Gerade am Anfang habe ich auch sehr viel Zeit dort investiert. Inzwischen ist es aber fast ein Selbstläufer geworden. Wenn man erst einmal alles verstanden und sein Profil auf Vordermann gebracht hat, ist es kein Akt mehr. Man sammelt zwischendurch mal Bilder, die einem gefallen und die eigenen Fotos macht man gleich, wenn man die Bilder für den Blogpost bearbeitet, mit fertig. Ist ja im Grunde nur ein Bild pro Blogpost, welches man theoretisch auch für den Blogpost verwenden kann, dann wäre es nicht einmal mehr Arbeit. Ich muss aber auch dazu sagen, dass ich dort inzwischen lieber unterwegs bin als bei Instagram und Facebook und diese beiden dann vielleicht auch etwas vernachlässige.

  4. 13. August 2017 / 22:43

    Nutze Pinterest schon ewig, aber wirklich aus Lust und Laune heraus bzw. als Hobby und nicht für Reichweite. Ist aber ne mega Inspirationsquelle. Häufig findet man dort viel bessere Ergebnisse, wenn man einen Suchbegriff eingibt, als über google Bildersuche.
    Ihr findet mich unter „milchschoki“ 😉 *wegduck*

  5. 15. August 2017 / 1:38

    Ich bin schon sehr lange bei Pinterest, aber auch eher aus purem Spaß als um Reichweite für den Blog zu bekommen. Es gibt unglaublich tolle AMUs und Make-ups zu bewundern und wunderschöne Reisebilder.

  6. 14. September 2017 / 11:45

    Ich nutze Pinterest bisher nur privat und auch die Pinnwände sind privat.
    Aber mit meinem neuen Blogdesign und eigener Domain und so will ich jetzt auch verstärkt Pinterest nutzen.
    Dank deiner Tipps komm ich damit jetzt schonmal ein wenig weiter.

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