10 Tipps & Tricks
Ohne Extrakilos durch die Weihnachtszeit

10 Tipps & Tricks - Ohne Extrakilos durch die Weihnachtszeit

 

 

In einem Kommentar zu meinem Artikel über den foodspring Adventskalender fragte Steffi, ob ich nicht mal einen Post dazu schreiben könnte, wie man trotz all der Versuchungen ohne zuzunehmen durch die Weihnachtszeit kommt. Eine schöne Idee, die ich hiermit gern aufgreifen möchte. 

 

Ende Januar 2016 habe ich mit dem Kalorien zählen begonnen und angefangen, mich mehr zu bewegen. Seit dem habe ich 45 Kilo abgenommen und durch das genaue Tracken der Kalorien und meines Gewichtes einiges über meinen Körper und Ernährung gelernt. Aber um sagen zu können, dass mir das Abnehmen rund um Feiertage wie Ostern und Weihnachten besonders schwer fällt, brauche ich eigentlich gar keine Statistiken. Wie sicherlich auch viele von euch, liebe ich Schokolade, Kekse, Kuchen und die großen Festessen. Die Weihnachtszeit hat es besonders in sich. Hier folgen die Adventszeit, drei Weihnachtsfeiertage, Silvester und mein Geburtstag direkt aufeinander. Kein Wunder also, dass der Dezember 2016 bisher der einzige Monat seit Beginn meiner Ernährungsumstellung war, in dem ich nicht abgenommen habe. Aber hey, ich habe auch nicht zugenommen! Und wie ich das gemacht habe und einige meiner Strategien für dieses Jahr verrate ich euch jetzt.

 

 

10 Tipps & Tricks - Ohne Extrakilos durch die Weihnachtszeit

 

 

1. Die Wahl des Adventskalenders

Ich liebe ja Milka und Kinder Schokolade, aber wenn es um “gesunde” Adventskalender geht, gibt es sicherlich bessere Alternativen. Für jeden ist etwas dabei. Vom Beauty-Kalender über Kalender mit Gewürzen, Tee und Kaffee bis hin zum Socken-Kalender – ihr findet sicher etwas, was euch gefällt. Und Schokolade bekommt man schließlich ohnehin schon genug im Advent. 

 

2. Auf die Größe kommt es an

Auch wenn sie aufs Kilo gerechnet oft teurer sind; versucht Packungen mit wenig Inhalt zu kaufen. Muss es unbedingt die 600 g Packung Spekulatius sein oder reicht es nicht auch, 10 Kekse beim Bäcker zu kaufen? Macht einen Bogen um Großpackungen und XXL-Schokoweihnachtsmänner und entscheidet euch für kleinere Variante. Was nicht da ist, könnt ihr auch nicht essen. 

 

Packt euch den Teller nicht gleich so voll. Von einem vollen Teller isst man unbewusst mehr. Nehmt nun noch Trick 8, Langsam essen, dazu und ihr werdet sehen, dass man auch von kleinen Portionen durchaus satt werden kann. Und sollte die kleine Portion wirklich nicht reichen, kann man sich ja immer noch nach nehmen. Übrigens soll es auch helfen, von kleineren Tellern zu essen.

 

3. Aus den Augen, aus dem Sinn

Manches gibt es einfach nicht in kleinen Packungen. Meine Lieblingschips zum Beispiel. Oder Omas selbstgebackene Kekse. Manchmal hilft es bereits, die Leckereien einfach in den Schrank zu verbannen, statt sie vor der Nase stehen zu haben. In besonders schweren Fällen bitte ich meinen Mann um Hilfe. Er versteckt die Lebensmittel für mich ;-). Und sollte das auch nicht helfen, findet jemanden, der sie ganz schnell aufisst. 

 

 

10 Tipps & Tricks - Ohne Extrakilos durch die Weihnachtszeit

 

 

4. Mehr Wasser, Obst und Gemüse

Füllt euren Bauch mit gesunden Lebensmitteln wie Wasser, Obst oder Gemüse. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass ihr weniger von anderen Lebensmitteln mit mehr Kalorien esst. Und nebenbei bekommt ihr so eine Extraportion Vitamine und andere wichtige Nährstoffe. Gerade im Winter kann der Körper das gut gebrauchen.

 

5. Hintern hoch!

Natürlich sollte Bewegung nicht zu kurz kommen. Auch wenn ihr keine Sportler seid, findet sich immer ein Weg, sich mehr zu bewegen. Am besten in Kombination mit frischer Luft. Wie wäre es zum Beispiel mit einem schönen Winterspaziergang durch die verschneite und weihnachtlich erleuchtete Nachbarschaft? Oder einem Bummel über den Weihnachtsmarkt? Geht zu Fuß zum Einkaufen oder nehmt die Treppe statt den Aufzug. Es gibt so viele Möglichkeiten, mehr Bewegung in den Alltag zu integrieren.

Und wenn ihr sportlich seid, um so besser! Zieht euer Programm durch! Beim Laufen wird einem warm, Kälte ist also keine Ausrede. Und in manchen Fitnessstudios gibt es eine Sauna – perfekt um zu entspannen und das Immunsystem zu stärken.

 

6. Kalorienärmere Alternativen suchen

Es lohnt sich durchaus, Nährwertangaben miteinander zu vergleichen. Neulich war ich zum Beispiel auf der Suche nach Vanilleeis und es gab welche, die auf 100 g doppelt so viele Kalorien hatten wie andere. Auch müssen es nicht unbedingt Ente oder Gans an Heiligabend sein. Wie wäre es stattdessen mit magerem Fisch? Der hat nebenbei auch noch jede Menge Omega-3-Fettsäuren und passt wunderbar zu einem frischen Salat und Salzkartoffeln oder Gemüse.

Eine tolle Alternative zu Apfelkuchen ist beispielsweise ein Bratapfel. Einfach das Kerngehäuse entfernen, den Apfel mit ein paar Rosinen füllen und eine Prise Zimt darüber geben. Für 20 – 30 Minuten in den Ofen und entweder solo oder mit etwas Vanilleeis genießen.

 

 

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7. Iss nur, was du wirklich magst

Etwas, was ich mir gleich zu Beginn meiner Ernährungsumstellung abgewöhnt habe, ist, etwas zu essen, wonach mir nicht ist oder was ich nicht mag. Danach bin ich nämlich meist unzufrieden und esse noch etwas Leckeres hinterher. Das Ende vom Lied: Zusätzliche und völlig unnötige Kalorien, die ich mir hätte sparen können. Da esse ich doch lieber gleich nur das, was mir schmeckt. Das gleiche gilt auch für die Mengen. Der Teller muss nicht leer gegessen werden, egal wie böse der Schwiegervater guckt, wenn du etwas auf dem Teller lässt. Wenn du satt bist, bist du satt.

 

8. Langsam essen

Es stimmt wirklich: wer langsamer und bewusster isst, isst unterm Strich weniger. Sich beim Essen Zeit zu lassen sorgt für einen stärkeren Anstieg der sättigenden Hormone im Blut. Man isst weniger und ist nachgewiesenermaßen auch länger satt. Außerdem könnt ihr das leckere Essen so viel länger genießen.

 

9. Vorsicht bei Getränken

Viele vergessen, dass Getränke auch Kalorien haben. Warme Getränke wie Glühwein, Kakao oder Latte Macchiato sind gerade an kalten Wintertagen besonders beliebt und können einem ganz schnell mal die Kalorienbilanz versauen. Besondere Vorsicht ist bei Alkohol geboten. Hier neigen manche Menschen dazu, mehr zu trinken als sie sich vorgenommen hatten. Natürlich dürft ihr euch mal ein Gläschen gönnen, es wäre aber besser, es nicht zu übertreiben.

 

 

10 Tipps & Tricks - Ohne Extrakilos durch die Weihnachtszeit

 

 

10. Der wichtigste Tipp: Nur keinen Stress

Genießt die Weihnachtszeit! Stress und wenig Schlaf können nicht nur zu Heißhungerattacken führen, sie versauen uns auch die ganze schöne Besinnlichkeit und Festtagsstimmung. Stress tut dem Körper und der Seele nicht gut und erfahrungsgemäß kann ich sagen, dass sich das durchaus auch auf der Waage bemerkbar machen kann. Deshalb setzt euch selbst nicht zu sehr unter Druck. Auch in Bezug auf euer Gewicht. Wenn die Waage wirklich mal mehr anzeigt oder die Hose plötzlich kneift, macht es auch keinen Sinn mehr, sich zu ärgern. Passt einfach in den nächsten Tagen wieder etwas mehr auf und bewegt euch. Und spätestens im Januar bekommt ihr das schon wieder in den Griff!

 

 

Ich wünsche euch eine schöne und entspannte Weihnachtszeit!

 


 


Für diejenigen, die gern mehr über meinen Abnehmweg wissen wollen und die früheren Artikel verpasst haben, hier noch einmal alle Links:

 

• Von Ernährung, Sport und neuen Hosen
• Kalorien zählen – Theorie und Praxis
Meine liebsten (kalorienarmen) Hello Fresh Rezepte
3 einfache, kalorienarme Backofen-Rezepte

• Zwischenbericht: Ein Jahr Kalorien zählen

• Joggen für Anfänger Teil 1: Die Lauf-Ausstattung

• Joggen für Anfänger Teil 2: Jeder fängt mal klein an!

• Meine liebsten Naschereien mit weniger als 90 kcal

• Abnehmen durch Kalorien zählen – Meine Antworten auf eure Fragen

 

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8 Kommentare

  1. 28. Oktober 2017 / 16:18

    Danke für die vielen wunderbaren Tips 🙂 Besonders Nr. 2 hilft mir unglaublich, ich bin der Typ “Was da ist, wird auch gegessen” und seitdem ich z.B. nur einzelne Schokoriegel kaufe wenn ich Lust drauf habe, geht das viel besser 🙂

    Ich mag keine Rosinen und fülle meinen Bratapfel deswegen immer mit einem Dominostein, da hat man dann direkt auch Schokolade und von den Kalorien geht es auch noch 😀

  2. Sabine (BeautyBiene24)
    28. Oktober 2017 / 21:19

    Danke für deine Tipps… 🙂
    Gerade was die XXL Packungen angeht, habe ich tatsächlich, wenn ich drüber nachdenke, immer preislich gesehen die größere genommen. Unbewusst schon.
    Aber du hast recht, kleiner und man isst weniger.
    Liebe Grüße
    Sabine

  3. 29. Oktober 2017 / 17:20

    Punkt 7 ist bei mir das A und O. Nach meiner Ernährungsumstellung vor ein paar Jahren habe ich dennoch zu Weihnachten oder anderen Anlässen den Süßkram gekauft, den ich immer kaufe, einfach aus Gewohnheit. Ich werde nie das Gesicht meines Freundes vergessen als er in einen Dominostein biss und meinte:”Sag’ mal, meine ich das nur oder schmeckt der ekelhaft süß” – genau das ging mir nämlich auch durch den Kopf, wir haben so gelacht und seither haben wir diese Aha-Erlebnisse auch bei einigen anderen Süßigkeiten gehabt – sie werden seither nicht mehr gekauft und dann heißt es immer “haben wir nicht mehr gebraucht” – ansonsten gilt für mich, wenn es dann doch mal etwas mehr über die Feiertage wird, einfach mehr Bewegung einbauen oder auch mal das Abendessen ausfallen lassen – das gleicht ein paar Sünden dann ganz gut wieder aus ohne dass man sich noch Tage mit einem schlechten Gewissen plagt. Danke für die schönen Tipps! Liebe Grüße

  4. 29. Oktober 2017 / 19:44

    Deine Tipps muss ich wirklich verinnerlichen. Aber ich als Schokoladenjunkie tu mir da wirklich sehr schwer 🙁
    Punkt 2 werde ich ab jetzt versuchen, weil es stimmt wirklich habe ich eine Packung aufgemacht oder zu Hause, dann hält sie sich nicht lange und alles ist weggegessen.

  5. 19. November 2017 / 23:13

    Alles gut und schön, aber was macht man abends, wenn der Heißhunger kommt?
    Tagsüber bin ich der vernünftigste Mensch, außer, dass ich zu schnell esse, aber ansonsten keinen Süßkram, viel Wasser trinken usw., aber abends ab 19/20 Uhr werde ich wahnsinnig. 🙁

    Wie war/ist das bei Dir?

    Liebe Grüße,
    Moppi

    • 20. November 2017 / 12:21

      Liebe Moppi,

      da sprichst du ein Problem an, nach dem ich auch privat öfters gefragt werden. Schon seit einer ganzen Weile versuche ich, wenn möglich, mein Abendessen immer zwischen 17 Uhr und 17:30 Uhr zu essen. Danach esse ich nichts mehr und trinke nur noch Wasser. Das klappt für mich auch sehr gut, solange ich die Küche meide und mein Mann mir auf der Couch nichts vorisst. Quasi aus den Augen, aus dem Sinn.

      Für Viele ist es jedoch nicht ganz so einfach. Ich würde vorschlagen, stattdessen an einem warmen Tee zu nippen. Der hat keine Kalorien und man hat lange etwas davon. Zumindest geht es mir immer so. Überhaupt hilft mir immer, viel zu trinken. Wenn das auch nicht hilft, sollten es natürlich gesunde Snacks sein, da sage ich dir ja sicher nichts Neues. Gemüse oder manche Obstsorten eignen sich gut.

      Ablenkung ist auch immer gut. Wer aus Langeweile isst, sollte etwas tun. Ein guter Film, noch etwas am Laptop arbeiten, Wäsche falten – irgendwas.

      Ansonsten hilft wohl nur noch, erst gar nichts Ungesundes im Haus zu haben. Was nicht da ist, kann man auch nicht essen. Am besten geht man einkaufen, wenn man gerade satt ist und keinen Heißhunger auf ungesundes hat. Dann fällt es leichter, am Süßigkeitenregal vorbei zu gehen.

      Leider gehört auch bei allen noch so guten Tipps immer auch etwas Disziplin zum Abnehmen dazu 🙁

      Viele liebe Grüße
      Melanie

      • 21. November 2017 / 0:02

        Ganz lieben Dank für Deine Antwort.

        Ja, ich esse so gut wie immer das Abendbrot zwischen 16 und 17 Uhr und danach eigentlich nichts mehr. Das bekommt mir auch immer sehr gut, mir liegt dann nichts mehr im Magen und ich kann auch besser schlafen.

        Ok, ich werde es mit dem Tee versuchen, grade in der kalten Jahreszeit passt das ja jetzt. Viel Gemüse und Obst vertrag ich nicht so gut, also mal eine Baby-Möhre ja, aber auch nicht jeden Tag. Habe es auch schon mit 4-5 Nüssen versucht, aber dann ist meine Gier so groß, dass es dann doch wieder viel zu wird.

        Mit leerem Magen gehen wir so gut wie nie einkaufen und auch oft holen wir keine Süßigkeiten, aber mir fehlt noch die Disziplin, das durchzuhalten.

        Also Du bist jetzt ab sofort mein Vorbild in Punkto Abnehmen & Durchhalten! Du hast mich echt sehr beeindruckt. Vor einigen Jahren hatte ich selber auch schon mal 9 Kilo abgenommen, aber danach war ich lange im Krankenhaus, hatte ewig am Tropf gehangen, noch mehr und viel zu schnell und zu viel deswegen abgenommen und als ich anfing, danach wieder normal zu essen (also gesund), kam der Jo-Jo-Effekt und ich habe wieder zugenommen.

        Mein Plan steht: Bis Ende des Jahres 2kg abnehmen.

        Liebe Grüße!

        • 21. November 2017 / 9:48

          Danke für die lieben Worte 🙂
          2 Kilo bis zum Jahresende finde ich aber wirklich sportlich 😉 In der Weihnachtszeit fällt es mir schon schwer, mein Gewicht zu halten. Auch noch abzunehmen… naja, mal sehen wie es dieses Jahr wird. Eigentlich bin ich ja fertig und muss nicht weiter abnehmen, aber zunehmen will ich natürlich auch nicht mehr 😉

          Viel Erfolg und viele liebe Grüße!
          Melanie

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