Meine Bauchdeckenstraffung Teil 3
Die OP und die ersten 6 Wochen danach

Bauchdeckenstraffung

 

 

Etwa 6 Wochen ist meine Bauchdeckenstraffung nun her und nachdem ich euch im Vorfeld schon so viel zur Theorie (Teil 1, Teil 2) erzählt habe, ist es nun an der Zeit, euch zu berichten, wie es denn nun in der Praxis war. Ich weiß nicht so recht, wo ich Anfangen soll. Deshalb ist es sicherlich das beste, ich beginne einfach vorn. Sollten Fragen offen bleiben, stellt sie mir gern in den Kommentaren oder schreibt mir eine Mail. 

 

 

 

Disclaimer

Mit dieser kleinen Serie möchte ich keinesfalls Werbung für die Schönheitschirurgie machen. Es geht mir vielmehr darum, Betroffenen mit meinen Erfahrungen zu helfen. Ein solcher Eingriff ist kein Spaß und sollte meiner Meinung nach niemals ohne triftigen Grund erfolgen.

Ich bin kein Arzt. Als Grundlage für diesen Text dienen meine eigenen Erfahrungen, das, was ich mir angelesen habe, und das, was ich aus diversen Gesprächen mit Ärzten über das Thema erfahren habe. Ich habe den Text nach bestem Wissen und Gewissen verfasst. Wenn eine Bauchdeckenstraffung für euch infrage kommt, lasst euch bitte von eurem Hausarzt oder einem entsprechenden Facharzt beraten.

 

 

 

Der OP-Tag: Vor der OP

Am OP-Tag sollte ich um 8 Uhr morgens nüchtern, also mit leerem Magen, in der Klinik erscheinen. Ich wollte erst alleine fahren, im Nachhinein bin ich aber froh, dass mein Mann mich begleitet hat. Als wir nämlich dort ankamen, hieß es, es stünde noch gar nicht fest, ob die Operation stattfinden könnte oder nicht. Dank der Grippewelle waren viele Ärzte krank. Alles hing nun an einer Ärztin, die beim Zahnarzt war und nicht wusste, ob sie danach zur Arbeit kommen könnte. Sie wollte sich nach ihrem Zahnarzttermin melden. Man ließ uns die Wahl einen neuen Termin in einigen Wochen auszumachen oder bis 10 Uhr zu warten, auf das Risiko hin, dann eventuell trotzdem nachhause fahren zu müssen. Ich hatte mich mental auf die OP eingestellt, die Tasche gepackt und einen Babysitter organisiert und wollte es nun durchziehen. Also warteten wir. Die Zeit zog sich. Es gab kein Netz, also auch kein Internet um sich etwas abzulenken. Irgendwann kam eine Dame vom Sanitätshaus und meinte, während wir warten, könnten wir ja bereits das Mieder aussuchen, welches ich nach der OP tragen würde. Sie nahm meine Maße und suchte einige geeignete Modelle aus einem Katalog aus, von denen ich mir eines aussuchte. Dann hieß es wieder: warten….

 

Um kurz nach 10 wurden wir in ein Behandlungszimmer gerufen. Die Ärztin habe sich noch nicht gemeldet, man könnte die Operation aber auch zu zweit durchführen. Sie würde dann nur eben etwas länger dauern, es sei denn, die Kollegin käme später noch dazu. Ich willigte ein und die Assistenzärztin zückte den Filzstift. Ich dachte, sie malen mich jetzt an, wie man das aus dem Fernsehen kennt. Aber sie markierte nur mit einer senkrechten Linie die Mitte meines Bauches. Das müsste man im Stehen machen, den Rest würden sie anzeichnen, wenn ich bereits auf dem OP-Tisch liege, erklärte man mir.

 

Ich wurde auf “mein” Zimmer gebracht, wo ich meinen Koffer verstaute und gleich in ein sexy Netzhöschen und einen hinten offenen Kittel schlüpfte. Kurz darauf wurde ich dann auch schon abgeholt. Erstaunlicherweise war ich nicht besonders aufgeregt. Ich verabschiedete mich von meinem Mann und wurde dann in meinem Bett durch das Krankenhaus zu einer anderen Station geschoben. Dort durfte ich dann von meinem Bett auf eine weiche, vorgewärmte Liege klettern und bekam eine Netzhaube auf. Auf dieser Liege ging es dann weiter zum Narkosearzt. Der Zugang in der Hand, vor dem ich noch die meiste Angst hatte, tat gar nicht weh. Etwas unangenehm fand ich allerdings das Einspritzen des Narkosemittels. Er hat es dann etwas langsamer gespritzt und das ist auch schon das letzte, an das ich mich vor der OP erinnerte.

 

 

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Hier nochmal die Theorie: So wie links sah mein Bauch in etwa vor der OP und nach einer Abnahme von 50 Kilo aus. Ich bitte um Verständnis dafür, dass ich davon ungern Fotos zeige. Ein paar Vorher-Nachher-Bilder  mit Klamotten findet ihr hier. Das mittlere Bild zeigt die Schnittführung und in welche Richtung die verbleibende Haut gestrafft wird. Und so wie rechts soll der Bauch dann nach der OP aussehen. Mehr dazu in Teil 2 “Alles rund um den Eingriff”.

 

 

Der OP-Tag: Nach der OP

Gegen 15 Uhr, nach etwa 3 Stunden OP, wurde ich auf der Aufwachstation wieder wach. Noch ganz beduselt sagte ich, dass es weh täte. Im Nachhinein denke ich jedoch, dass es eben einfach nur etwas unangenehm war. Eine Ibuprofen hätte mir vermutlich dicke gereicht. Aber der Pfleger meinte es gut und gab mir gleich ein Opiat. Davon wurde mir so dermaßen schlecht und schwindelig, dass ich bis 21 Uhr auf der Aufwachstation unter Beobachtung bleiben musste. Mein Mann brachte mir mein Handy mit einem Hörbuch darauf und ich versuchte, zu schlafen. Das automatische Blutdruckmessgerät weckte mich allerdings alle 45 Minuten wieder auf. Der Pfleger witzelte, dass ich ja nichts Gutes vertragen würde. Keinen Alkohol, keine Drogen… 

 

Aber irgendwann hörte das Zeug auf zu wirken und es ging mir langsam besser. Ich wurde wieder auf mein Zimmer gefahren. Vorher durfte ich noch auf der Aufwachstation aufstehen und zur Toilette gehen. Im Zimmer half mir dann eine Krankenpflegerin dabei, mir einen Slip anzuziehen, und dann schlief ich erstmal einfach weiter. Ich glaube, ich habe mich an dem Abend noch nicht mal mehr bei meiner Familie gemeldet und auch mein Bauch war mir erstmal völlig egal. Ich war wirklich ziemlich fertig. Allerdings lag das wirklich größtenteils an dem Opiat und vermutlich auch an der Vollnarkose. Schmerzen hatte ich keine, höchstens ein etwas unangenehmes Ziehen durch die Drainagen.

 

 

   
Aufstehen erlaubt, allerdings nur im “Büßergang”, wie der Pfleger es nannte.

 

 

Der Tag danach

Ich durfte nur auf dem Rücken liegen und traute mich auch gar nicht, mich großartig zu bewegen. Allerdings war das okay für mich und ich hatte keine Schmerzen. Es hat nur manchmal etwas gezwickt, dort, wo die Schläuche der Drainagen aus mir raus kamen. Der enge Bauchgurt hielt alles gut fest und gab mir Sicherheit. Das Aufstehen und zur Toilette gehen klappte besser, als ich es im Vorfeld erwartet hatte. Ich durfte eben nur sehr nach vorn gebeugt laufen und ich musste ständig die drei Drainagen-Flaschen mit mir rumschleppen. Auf Anraten des Pflegers auf der Aufwachstation habe ich trotzdem zweimal Novalgin, ein Schmerzmittel, genommen. Er meinte, selbst, wenn man meint, man bräuchte sie nicht unbedingt, würden sie dem Körper helfen sich zu entspannen. Körperlich war also direkt nach der OP bereits alles relativ gut.

 

Auch die Ärzte waren zufrieden mit der OP. Bei der Visite schauten sie sich kurz den Bauch an und ein Teil des Verbandes wurde gewechselt. Dabei sah auch ich meinen “neuen” Bauch das erste Mal. Anders als manch andere, die vor Glück gleich anfangen zu weinen, war es für mich einfach nur total unwirklich. Ich sah ihn, aber es kam nicht wirklich bei mir an. Als wenn ich mir den Bauch von jemand anderem ansehen würde. Und dieses Gefühl hatte ich auch noch eine ganze Weile.


Die Ärztin meinte, sie hätten etwa ein Kilo Haut entfernt. Es sah zwar meiner Meinung nach vorher nach wesentlich mehr aus, aber es war eben nur noch “leere” Haut. Bei anderen, die nicht so viel abgenommen haben, ist noch viel mehr Fettgewebe mit dabei, welches mit entfernt wird.


Zunächst war ich sehr dankbar dafür, dass das zweite Bett in meinem Zimmer erstmal leer bliebt. Das sollte sich allerdings schnell ändern. Vielleicht lag es daran, dass sich die Anspannung gelöst hatte, vielleicht waren es Nachwehen der Narkose – auf jeden Fall fühlte ich mich an diesem Tag furchtbar allein. Mein Mann kam mich zwar zweimal besuchen und die Pflegerinnen schauten regelmäßig nach mir, ich hatte Netflix, mein Handy, nun auch mit Internet, und genug Lesematerial, aber am Abend flossen dann doch ein paar Tränchen. Ich wollte einfach nur nachhause. 

 

 

       
Es war schön ruhig in der Klinik und das Essen war meist gut.

 

 

Eine Woche Krankenhaus

Am nächsten Tag bekam ich eine Zimmergenossin und fühlte mich nicht mehr so allein. Schmerzmittel nahm ich keine mehr. Lediglich um die allabendliche Thrombosespritze kam ich nicht herum. Ich lag die meiste Zeit im Bett auf dem Rücken. Viel Laufen oder Sitzen war einfach noch nicht drin. Aber ich habe es mir bequem gemacht und nach einer kurzen Eingewöhnungszeit fand ich es im Krankenhaus sogar ganz nett. Das Essen war meistens lecker und das Personal war freundlich. Auch, wenn ich nachts öfters wach wurde, habe ich insgesamt gut geschlafen. Sogar tagsüber konnte ich etwas dösen, was mir zu Hause immer schwerfällt. Duschen durfte ich leider noch nicht und wir hatten nur ein winziges Waschbecken im Bad. Also habe ich mir die Haare kurzerhand im Ärzte-Waschbecken gewaschen. 

An Tag 5 wurde die erste Drainage entfernt. Die Krankenschwester meinte, ich sei ja so dünn (höhö ^^), dass man gleich sehen würde, dass sich keine Wundflüssigkeit unter der Haut angestaut hat. Sowas geht runter wie Öl, wenn man sonst jahrelang von Ärzten nur zu hören bekommt, man sei zu dick. Ein Pfleger meinte auch: “Die Frau Busch wiegt ja nix.” Hach ♥
Naja, das Ziehen der Drainage war etwas unangenehm, aber es dauerte nur Sekunden. Die übrigen Drainagen kamen einen Tag später raus und bei den beiden habe ich es kaum gespürt. 

An Tag 5 und 6 fing die Haut am Bauch vermehrt an zu jucken. Es stellte sich heraus, dass ich auf das Verbandsmaterial allergisch reagiere. Und auch später zu Hause hatte ich immer wieder Probleme mit Juckreiz. Das war im Grunde das unangenehmste an der Bauchdeckenstraffung: nicht das Ziepen der Drainagen, richtige Schmerzen hatte ich auch keine, nur das fiese Jucken hat mich echt wahnsinnig gemacht.

 

 

       
Neue Pflaster, nachdem ich den ersten Verband nicht vertragen habe. Die Rötungen kommen von der Allergie. Kühlen und ein Antiallergikum haben zumindest etwas geholfen. Trotzdem schmiss ich das Kompressionsmieder hin und wieder auch mal frustriert in die Ecke und ließ etwas Luft an die Haut. Im Liegen natürlich, denn ohne Mieder durfte ich nicht aufstehen.

 

 

Wieder zu Hause

An Tag 7 durfte ich dann endlich nach Hause. Kurz vorher erhielt ich noch das Mieder, welches ich 5 Wochen 24 Stunden und weitere 6 Wochen 12 Stunden am Tag tragen sollte. Die Autofahrt war nicht ganz so gut. Im Krankenhaus habe ich nie über einen längeren Zeitraum gerade sitzen müssen und eingezwängt in Mieder, Bauchgurt und Jeans war das nicht sehr angenehm. Wir haben dann die Lehne des Beifahrersitzes sehr weit nach unten gemacht, so, dass ich beinahe liegen konnte. 


Zu Hause ging es mir dann aber schon wieder gut. Mein Mann und meine Schwiegermutter haben sich in der ersten Zeit nach der OP um vieles gekümmert, da ich 3 Wochen lang nicht Auto fahren und für 6 Wochen nichts schweres (über 5 kg) heben durfte. Ich verbrachte die ersten Tage weitestgehend auf dem Sofa, weiterhin in Rückenlage. Eine Woche später, also zwei Wochen nach der OP, musste ich zum Hausarzt, wo der Verband gewechselt wurde. Eine weitere Woche später, drei Wochen nach der OP, musste ich noch einmal in die Klinik zur Kontrolle. Ab da durfte ich dann endlich auch wieder gerade gehen, Auto fahren, Duschen und hin und wieder auf der Seite liegen.

 

Außerdem durfte ich ab Woche 3 mit der Narbenpflege beginnen. Neben einer gekauften Narbenpflege (Contractubex), die ich abends benutze, habe ich zusätzlich eine selbst gemischte Creme, die ich morgens auftrage. Sie besteht aus Kakaobutter, Kokosöl und, weil ich es ohnehin im Haus hatte, Arganöl und Squalan. Sie spendet Feuchtigkeit, enthält viele Vitamine und Antioxidantien und duftet zudem wunderbar nach Schokolade. Die Creme schmilzt beim Kontakt mit der warmen Haut regelrecht dahin und lässt sich so sehr einfach und schonend auch auf gereizte Stellen auftrage.

 

Bis auf, dass mich weiterhin immer mal wieder richtig fieser Juckreiz plagt, geht es mir inzwischen wieder richtig gut. Schwellungen habe ich zwar ab und zu, aber sie sind nicht unangenehm und stören mich nicht. Angeblich sind Schwellungen 6 Monate lang nach einer solchen Operation absolut normal, solange ausgeschlossen werden kann, dass es sich nicht um angestaute Wundflüssigkeit handelt, die man eventuell ablassen muss.
Ich muss nun noch einmal Mitte Mai zur Kontrolle in die Klinik und offiziell war es das dann auch schon. Auf der rechten Seite habe ich aber noch eine kleine Schwellung, bei der ich mir nicht ganz sicher bin, ob sie wieder weggeht. Sollte sie in einigen Monaten nicht verschwunden sein, wird die Stelle ambulant nachkorrigiert. 

 

 

Bauchdeckenstraffung

 

 

Mein “neuer” Körper

Diese emotionale Distanz und die Berührungsängste meinem Bauch gegenüber hielten eine ganze Weile. Erst seit ich mich nach drei Wochen endlich auch mal aufrecht stehend im Spiegel anschauen konnte und mit der täglichen Narbenpflege begann, wurde es deutlich besser. Inzwischen habe ich mich gut in meinem neuen Körper eingelebt. Viele meiner alten Sachen sind mir nun zu weit und ich liebe es gerade, Kleidung zu bestellen, alles mögliche anzuprobieren und zu sehen, was ich nun alles tragen kann. Und bevor ihr jetzt schimpft – ja, natürlich konnte ich theoretisch auch vorher alles tragen! Jeder soll anziehen, was ihm gefällt! Aber ich habe mich eben nicht wohlgefühlt, wenn sich der Bauch abzeichnete. Und auch schicke Slips kamen mit der Haut, die darüber hing, nicht wirklich gut zur Geltung. Nun probiere ich viel rum und entdecke für mich gänzlich neue Stile und Schnitte.

 

Bei dem leckeren Krankenhausessen – es gab zum Beispiel Nudeln in Käsesoße, Berliner, Pudding, Käse, Brötchen… – habe ich fest damit gerechnet, dass ich zunehmen würde. Zumal ich mich dort ja auch kaum bewegt habe. Ich ging mit 60,9 kg rein und kam mit 59,4 kg wieder raus. Dieses Gewicht halte ich seit dem in etwa. Mal waren es 58,8 kg, jetzt zu Ostern auch mal wieder kurz 60 kg. Ich denke, ein Gewicht zwischen 59 und 60 Kilo ist bei 1,67 m absolut okay und weniger, als ich zu Beginn meiner Abnahme je zu träumen wagte. 
Was die Kleidergrößen betrifft, hat sich durch die OP auch etwas getan. Vorher trug ich meist 38, S und M, je nach Schnitt und Marke. Nun füllt sich mein Kleiderschrank langsam mit den Größen 34, 36, S und XS. Und da gerade vieles sehr weit geschnitten ist, sind mir selbst diese Größen für meinen Geschmack manchmal schon zu schlabberig. Ein Grund mehr, nicht weiter abzunehmen. Sonst muss ich bald in der Kinderabteilung shoppen. Vor der Abnahme trug ich übrigens oben rum 48-52 und unten rum 52-54.

 

Etwas seltsam ist nun das Verhältnis von meinem Bauch zum Rest meines Körpers. Mein Bauch ist nun sehr straff und glatt, die Haut an meinen Oberschenkeln jedoch hängt natürlich nach wie vor. Aber so ist das leider nun mal. Das ganze Zu- und Abnehmen ging leider nicht spurlos an meinem Körper vorüber. Obwohl ich jetzt einen kleineren BMI habe als die Durchschnittsfrau in Deutschland, werde ich niemals einen straffen, perfekten Körper haben. Trotzdem fühle ich mich wohl in meinem Körper. Ich habe mehr Selbstbewusstsein, mehr Spaß an Mode und fühle mich fitter als noch vor zwei Jahren. Ich bin froh, dass ich es geschafft habe abzunehmen, und dankbar, dass mir die Ärzte und die Krankenkasse die Bauchdeckenstraffung ermöglicht haben. Ich werde nun mit Sport noch ein wenig an mir arbeiten und sehen, wo mich dies hinführt.

 

Übrigens, auf meinem Instagram Kanal melanie_nimmt_ab findet ihr weitere Bilder von den Narben direkt nach der OP und einige Vorher-Nachher-Bilder.

 

 



Für diejenigen, die gern mehr über meinen Abnehmweg wissen wollen und die früheren Artikel verpasst haben, hier noch einmal alle Links. Außerdem findet ihr mich auf Instagram unter melanie_nimmt_ab.

 

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9 Kommentare

  1. Anne
    5. April 2018 / 9:31

    Liebe Melanie,

    ich bin so beeindruckt von Deiner Leistung, dem starken Willen und Deinem Durchhaltevermögen! Und natürlich von dem Ergebnis. Mir sind Tränen in die Augen gestiegen, als ich die Schilderung der OP und Deinen Gefühlen und der Zeit nach der OP gelesen habe. Es ist fantastisch, welche Möglichkeiten heute geboten werden.

    Mir geht es mit “berauschenden” Mitteln wie Dir, ich brauche nur ein Cocktail-Rezept lesen und bin betüddelt. Ebenso Übelkeit nach Narkose oder Opiaten.

    Viel Freude beim Ausprobieren neuer Kleidung und dass die Schmerzen bald hinter Dir liegen.

    Liebe Grüße

    Anne

    • 14. April 2018 / 9:16

      Liebe Anne,
      vielen lieben Dank für die netten Worte! 🙂

  2. 5. April 2018 / 10:13

    ‘Wow’, ‘wie krass’, ‘boah….’ sind die Kommentare, die mir beim Lesen immer wieder durch den Kopf schwirren. Ich finde es einfach so bewundernswert, was du und dein Körper da geleistet haben! Ich wünsche dir ganz viel Spaß beim ‘dich neu entdecken’ und in der bunten großen Modewelt. Shoppe nach herzenslust und genieß es richtig 😀 Eine weiterhin gute Heilung und einen tollen Frühling und Sommer wünsche ich dir 🙂
    Liebe Grüße,
    Svenja

    • 14. April 2018 / 9:15

      Vielen Dank, das wünsche ich dir auch!

  3. Sofia
    6. April 2018 / 15:58

    Fantastisches Ergebnis! Ich freue mich sehr für dich 🙂

  4. 13. April 2018 / 23:35

    Größen Respekt für dein Durchhaltevermögen! Ich bin sehr beeindruckt von dem, was du geschafft hast.
    Mir ist allerdings noch schleierhaft, wie du mit knapp 60 kg in Größe S oder 34/36 hinein passt, ich muss da Größe 38/40/42 nehmen, um mich wohl zu fühlen.😁
    Mach weiter so und alles Gute!
    Viele Grüße, Sanne

    • 14. April 2018 / 7:44

      Danke 🙂
      Die Proportionen sind ja nicht nur vom Gewicht abhängig, auch von der Größe und der Verteilung. Meine Hüfte misst 93 cm Umfang und meine Taillie 66 cm bei 1,67 cm Körpergröße. Wenn du dir die Größentabellen der Firmen ansiehst, kommt das schon hin. Ich kaufe viel bei Esprit und s.Oliver. Vor ein paar Tagen kam meine erste Jeans in 26 (34) an. Die, die ich direkt nach der OP gekauft hatte (36), war zu groß, nachdem die Schwellungen zurück gegangen waren. Was Oberteile betrifft, so kommt es natürlich auch auf den Schnitt und die Vorlieben an. Gerade ist irgendwie alles sehr weit geschnitten und ich mag es lieber anliegend. Da ist selbst S oft noch zu groß.
      Aber es ist auch abhängig von der Firma. H&M schneidert oft etwas schmaler. Da habe ich eine kurze Hose in 38. Neulich hatte ich aber auch eine 36 von denen an, die gut passte. 🙂

      Viele liebe Grüße!
      Melanie

  5. Marion
    19. April 2018 / 10:45

    Liebe Melanie,

    Deine Geschichte macht mir Mut.
    Gerade informiere ich mich über eine Bauchdeckenplastik.
    In Dir habe ich, so scheint es, ein Körperdouble gefunden. Ich bin 1,68 m groß und wog letzten Mai 130,8 kg. Mittlerweile bin ich bei 92 kg angekommen.
    Ich bekomme unterschiedliche Rückmeldungen von meinem Umfeld. Viele freuen sich für mich. Viele untergraben allerdings auch meine Entschlossenheit mit Sprüchen wie: 70 Kilo abnehmen, das schaffst du doch nicht. Hör bei 80 Kilo (Endgewicht) auf.” Oder: “Wie viel willst du denn noch abnehmen? Bist du denn dann überhaupt noch du selbst?” Als ob sich mein Wesen in der Konfektionsgröße verbirgt… Oder sie stellen Süßigkeiten auf der Arbeit in die Küche, und sagen mir dann: “Das habe ich geholt, um Dich zu ärgern.” – schönen Dank auch…
    30 Kilo will ich noch. Du gibst mir Mut! Ich hoffe, ich habe annähernd so gute Ergebnisse wie du. Sowohl beim Abnehmen, als auch bei der OP.

    Ich wünsche dir von Herzen alles gute und hoffe, dass du rasch wieder gänzlich Fitt wirst, um den Sommer und dein Leben zu genießen.

    LG
    Marion

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