Selexir Peace Balm

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Als ich vor ein paar Wochen eine Mail der Firma Selexir bekam hörte ich das erste mal von dieser Firma. Für gewöhnlich teste ich ungern Pflegecremes. Häufig sind Parabene und Silikone enthalten und meine Haut reagiert überhaupt sehr schnell gereizt auf neue Produkte. Trotzdem habe ich mich ein wenig auf der Homepage von Selexir umgesehen und was ich da fand bewog mich, der Creme eine Chance zu geben.

Entwickelt wurde der Peace Balm von Elena. Sie litt seit Anfang 20 unter extrem trockener, juckender und geröteter Haut die nicht nur unangenehm war sondern auch ihr Aussehen beeinträchtigte.

Keine Creme oder Therapie wirkte, und so fing sie an, selbst in einem provisorischen Labor in ihrem heimischen Badezimmer nach einer Lösung zu suchen. Da ihre Haut sehr empfindlich war, war es ihr besonders wichtig nur natürlich Inhaltsstoffe zu verwenden. Es dauerte einige Jahre aber letztendlich entstand ein Balm mit 21 natürlichen Aktivstoffen der auch in ihrem Bekanntenkreis großen Anklang fand. Obwohl es so gar nicht geplant war fragten immer mehr Leute nach der Creme und sie schloss sich mit ihrer Freundin Mirella zusammen die bereits für ein großes Kosmetikunternehmen gearbeitet hatte. Mit ihrer Hilfe wurde es dann möglich größere Mengen zu produzieren und die Firma Selexir entstand.

Mich hat diese Geschichten sehr beeindruckt, vor allem weil Elena keine Ärztin oder Wissenschaftlerin ist und keine Profit-Absicht hinter dem Produkt stand. Sie suchte einfach nur nach etwas was ihr half.
Leider kenne ich das auch. Meine Haut wirkt normal bis trocken aber sie juckt oft sehr stark, vor allem an den Unterschenkeln und Fingern. Früher hatte ich auch ab und an kreisrunde, extrem trockene und juckende Flecken auf den Armen. Die treten aber Gott sei Dank seit meiner Schwangerschaft nicht mehr auf.
Was aber bleibt ist der Juckreiz. Die Ärzte in der Hautklinik Münster diagnostizierten eine Form von Neurodermitis. Komisch, denn diese typischen Schübe oder das entsprechende Hautbild welches ich von einem Bekannten kenne habe ich nicht. Nur eben diesen fiesen Juckreiz.Bei mir hilft auch absolut keine Creme. Zwischenzeitlich ist es so schlimm, dass ich mir ein Kühlpack aus der Kühltruhe hole und die Haut damit einfach betäube.

 

Und genau deshalb wollte ich den Peace Balm testen. Eben weil es mir so geht wie Elena, auch wenn das Hautproblem ein kleines bisschen anders ist. Aber immerhin berichten 61% der Testerinnen in einer unabhängigen dermatologischen Studie von einem Nachlassen des Juckreizes.
Den Test hat der Peach Balm übrigens mit der Note “Sehr gut” abgeschlossen. Hier findet ihr eine Übersicht der Testergebnisse.

Eine Übersicht über die 21 Inhaltsstoffe findet ihr hier. Dort könnt ihr zu jedem einzelnen nachlesen, was genau er bewirkt. Eine solche Transparenz würde ich mir wirklich bei mehr Firmen wünschen!
Der Peace Balm kommt völlig ohne Parabene, Silikone und Mineralöl aus.

Der Balm ist eher fest aber dennoch sehr ergiebig. Er hat eine leicht grünliche Färbung und riecht angenehm nach Kräutern.
Da mein Hautproblem, der Juckreiz, eher an den Beinen und Fingern zu finden ist habe ich ihn dort verwendet, jedoch tut er auch meiner Gesichtshaut gut. Als Tagescreme würde ich empfehlen wirklich nur eine kleine Menge zu nehmen weil die feste Creme sonst eventuell nicht schnell genug einzieht. Probiert habe ich sie aber nur als Nachtcreme und meine Haut verträgt sie gut und ist am Morgen babyzart.
Die Anwendung an den juckenden Hautpartien klappt auch sehr gut. Man benötigt auch für größere Flächen wirklich nur eine kleine Menge.
Ich habe den Eindruck, dass zumindest leichter bis mittlerer Juckreiz dadurch wirklich aufhört. Nur der sehr starke Juckreiz an meinen Finger wird durch die Creme lediglich abgemildert. Das kommt aber auch einfach daher, dass ich meine Hände benutze und es wieder mehr juckt wenn ich damit etwas berühre.

Was Rötungen betrifft kann ich die Wirkung zur Zeit nicht beurteilen weil ich damit im Moment keine Probleme habe. Sehr beeindruckende Erfolge könnt ihr aber bei Tine sehen.

Der einzige Knackpunkt ist leider der Preis. Für 75 ml bezahlt man 119 €. Ich nehme an, das liegt zum einen an den hochwertigen Inhaltsstoffen, zum anderen aber vielleicht auch noch an der Größe der Firma. Bekanntlich kann man ja günstiger produzieren je größer die Mengen sind die man produziert.
Die Creme ist noch in zwei weiteren Größen verfügbar, 30 ml (49 €) und 15 ml (25 €).
Ich denke, wer wirklich ein starkes Problem mit seiner Haut hat bei dem bisher absolut nichts half, für den wird der Preis zweitrangig sein und für den werden hohe Preise auch nicht unbekannt sein. Spezialprodukte die nicht in der Krankenkasse übernommen werden sind leider nicht so günstig wie eine Creme aus der Drogerie. Letztendlich muss aber jeder selbst wissen ob etwas zu teuer ist oder nicht.

[fazit] Ich habe den Eindruck, dass mir die Creme wirklich hilft und ich bin froh, dass ich sie testen durfte. Die Geschichte der Gründerinnen und die natürlichen Inhaltsstoffe sprechen mich ebenfalls sehr an, ebenso wie das süße Design der Verpackung. Alles in Allem ein gelungenes Produkt.

Den Online-Shop findet ihr übrigens hier.

Eure
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4 Kommentare

  1. 24. November 2012 / 10:56

    Sehr schöner Bericht. Die Geschichte dahinter finde ich sehr interessant.
    Ich hab zum Glück nicht so starke Probleme mit meiner Haut, kann aber dennoch sagen, dass ich an trockener Haut leide.
    Da kann ich aber beruhigt Body Butter benutzen.

  2. 24. November 2012 / 11:02

    In deinem Text finde ich mich wieder, denn die Hautprobleme habe ich auch mit dem Juckreiz und der Trockenheit habe bisher aber noch keine perfekte Pflege gefunden.

  3. 24. November 2012 / 12:00

    Ich hab darüber schon bei Tine gelesen und auch bei einer britischen Bloggerin. Spannend ist das allemal!
    Ich habe glücklicherweise keine Probleme dieser Art, aber gut zu wissen, dass es etwas wirkungsvolles auf dem Markt gibt.

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