Braun • Braun Face

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Im September bringt Braun eine Weltneuheit auf den Markt, den Braun Face. Das Gerät vereint zwei Funktionen, zum einen kann es als Gesichtsepilierer verwendet werden, zum anderen ist es eine Gesichtsreinigungsbürste. Gesichtsreinigungsbürsten kennt ihr sicher alle, über das Thema Gesichtsepilation wird allerdings selten gesprochen. Nach einer Studie mit 300 Frauen im Alter zwischen 13 und 65 Jahren von 2010/2011 empfinden 43 % der Probantinnen ihre Gesichtsbehaarung störend und sind mit ihrer verwendeten Enthaarungsmethode unzufrieden.Der neue Braun Face soll da Abhilfe schaffen.

Braun Face Premium Edition

Das Gerät gibt es in drei verschiedenen Varianten, zum einen als Grundausstattung für 69 € UVP, in der lediglich der Braun Face enthalten ist, dann als Premium Edition für 79 € UVP, in der der zusätzlich ein beleuchteter Taschenspiegel und eine Kosmetiktasche enthalten sind und außerdem als Beauty Edition für 89 € UVP, bei der die Kosmetiktasche aus Leder und der Deckel des Braun Face golden ist. Der Bürstenkopf sollte alle drei Monate gewechselt werden. Die Ersatzbürstenköpfe gibt es im Doppelpack für 15 € UVP.

Mir wurde die Premium Edition zugeschickt. In die lila Kosmetiktasche passen das Gerät selbst, die beiden Aufsätze, der Reinigungspinsel für den Epilierer und der Taschenspiegel bequem rein, allerdings rechtfertigt das Täschchen allein für mich noch keinen Aufpreis von 10 €. Der beleuchtete Taschenspiegel hingegen ist schon ganz nett, vor allem wenn man, wie ich sehr feine, sehr helle Haare hat, die man auch schnell übersehen kann. Und für die Nacheulen und Partymäuse unter euch ist er sicher auch ein guter Begleiter für die Handtasche.

Die Aufsätze des Braun Face lassen sich einfach abziehen und wechseln. Am Gerät selbst gibt es einen Schalter mit dem man die Drehrichtung einstellen kann. Dies macht vor allem bei der Epilation Sinn.


Zwar haben Frauen für gewöhnlich nur einen hellen, weichen Flaum im Gesicht, dennoch kann er stören und das Hautbild unruhiger wirken lassen. Für mich als Bloggerin kommt hinzu, dass ich einzelne Partien meines Gesichtes in Nahaufnahme auf meinem Blog präsentiere, da fällt auch ein feines, helles Haar schnell mal auf. Mich persönlich stören auf Fotos vor Allem die Härchen auf der Oberlippe im Bereich der Mundwinkel. 
Der Epilieraufsatz enthält zehn dünne Pinzetten, die Haare ab 0,5 mm Länge aufnehmen und sauber entfernen.  Dadurch, dass der Aufsatz sehr schmal ist, soll man besonders präzise arbeiten können und so zum Beispiel an den Augenbrauen für Kontur sorgen. Mit 200 Zupfbewegungen pro Sekunde wird in kurzer Zeit ein glattes Ergebnis erreicht. So weit zur Theorie. 

Die Idee finde ich gut, es hat aber schon ein wenig Überwindung gekostet, den Epilierer tatsächlich im Gesicht anzusetzen. Schon an anderen, weniger empfindlichen Körperstellen bin ich kein Fan der Epilation. Ich muss allerdings zugeben, dass es wirklich ok ist. Klar, an der Oberlippe ist es unangenehmer als beispielsweise oberhalb der Augenbrauen aber es ist auszuhalten. Verwendet habe ich den Epilierer für die Oberlippe und den Bereichen zwischen und über den Augenbrauen. Unter den Brauen soll das Gerät laut Anleitung nicht verwendet werden.
Tatsächlich lässt sich gut und präzise damit arbeiten; leider ist meine Haut jedoch an der Oberlippe sehr empfindlich und ich bekomme einen Tag nach der Epilation kleine Pickelchen im Bereich der Mundwinkel und die Haut juckt. Deshalb verwende ich ihn nur noch im Bereich der Brauen. 


Zum Thema Reinigungsbürsten muss ich euch ja nicht viel erzählen. Seit die MIA Reinigungsbürsten von Clarisonic auch in Deutschand erhältlich sind, sind elektrische Reinigungsbürsten Thema auf Blogs und in Zeitschriften. Günstigere Varianten gibt es unter anderem bereits von Firmen wie Olaz und Tchibo, mich persönlich hat jedoch noch keine wirklich überzeugen können. Das Problem bei den günstigeren Varianten war bei mir bisher immer, dass die Bürsten nicht sanft genug zu meiner empfindlichen Haut waren.
Die Bürste des Braun Face rotiert nicht sondern oszilliert wie die der MIA2, dies sorgt theoretisch für weniger Hautirritaion als eine sich drehende Bürste und soll für ein 6 mal gründlicheres Ergebnis sorgen als bei einer manuellen Reinigung mit Waschgel. Wie die MIA2 kann das Gerät auch unter der Dusche verwendet werden, einen Timer oder eine Geschwindigkeitsregulation gibt es jedoch nicht.

Eigentlich habe ich meine Gesichtsreinigung ja Ende Juli umgestellt. Ich verwende aktuell ein Reinigungsöl anstatt eines Wachgels. Ich hatte aber noch ein bisschen von meinem Shiseido White Lucency Reinigungsschaum hier, den ich auch zusammen mit der MIA 2 gern verwendet habe. Leider musste ich aber schnell feststellen, dass die Bürste des Braun Face zwar auf der Hand wunderbar weich, für mein Gesicht aber nicht sanft genug ist, weshalb ich den Test abbrach.


Fazit

Die Idee gefällt mir sehr gut, leider macht meine empfindliche Haut mir aber einen Strich durch die Rechnung. Für die Epilation im Bereich der Brauen kann ich den Braun Face durchaus empfehlen, für die Epilation der anderen Partien und als Reinigungsbürste ist sie nur geeignet, wenn eure Haut nicht zu empfindlich ist. Die Reinigungsbürste empfinde ich übrigens als angenehmer und weicher als die von Olaz. Wenn ihr mit der Variante von Olaz nicht zufrieden seit und keine 150 € für das Exemplar von Clarisonic ausgeben wollt ist dies vielleicht eine Alternative.


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5 Kommentare

  1. 1. September 2014 / 10:51

    Sehr interessanter Beitrag! Ich hatte schon öfter darüber gehört mich aber nie so wirklich damit auseinander gesetzt. Die Reinigungsbürste find ich besonders interessant. Danke für dein Review 🙂

    Gruß
    Nadine

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  2. 1. September 2014 / 12:53

    Hört sich wirklich richtig interessant an! Überleg mir schon lange die Clarisonic, allerdings war sie mir immer zu teuer .. vll probier ich bald die Kombi von Braun ;D

    Lieben Gruß
    <3 Kitty

  3. 2. September 2014 / 5:31

    ui, das hört sich ja sehr interessant an. Hab da noch gar nix drüber gehört. Wird evtl sogar gekauft 🙂 'Mal sehen

  4. 2. September 2014 / 12:18

    Das hört sich toll an. Und preislich ist es sogar im grünen Bereich =)

  5. 7. September 2014 / 16:36

    Mich stören die wenigen sehr hellen Haare bei mir nicht, aber ich kann durchaus verstehen, dass man so etwas bei dunkleren Haaren oder für Nahaufnahmen gut gebrauchen kann. Meine Hemmschwelle wäre allerdings auch sehr groß 😉
    Statt einer Reinigungsbürste teste ich gerade die Foreo Luna mini, weil mir das Prinzip eher zusagt.

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