48 Kilo abgenommen
Was hat sich verändert?

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Etwas mehr als 48 Kilo habe ich in den vergangenen zwei Jahren abgenommen. Das sind rund 44 % meines Ausgangsgewichtes und man könnte wohl sagen, ich habe mich beinahe halbiert. Dadurch hat sich so einiges in meinem Leben verändert. Und damit meine ich nicht nur die offensichtliche Veränderung wie das Aussehen und das gesunkene Risiko für diverse Krankheiten. Hier acht Dinge, die sich für mich durch die Abnahme geändert haben:

 

Essen: weniger und gesünder

Selbst wenn ich wollte, ich kann gar nicht mehr so viel essen wie früher! Während wir früher Rezepte für 4 zu zweit gegessen haben, schaffe ich heute manchmal nicht mal mehr eine normale Portion. Bei Ausschweifungen, wie etwa dem traditionellen Raclette an Silvester, bin ich deutlich früher fertig. Und wenn ich es doch einmal übertreibe bzw. so esse, wie früher, dann bekomme ich gleich die Quittung in Form von Bauchschmerzen und geradezu lähmender Trägheit.

Auch esse ich insgesamt wesentlich mehr Obst und Gemüse. Hin und wieder esse ich noch gern Schinken auf Brot, zu den Hauptmahlzeiten gibt es aber viel seltener Fleisch als früher. Und wenn, dann ist es meist mageres Fleisch und die Portion ist kleiner. 

 

Die Haut ist besser.

Ich bin nicht ganz sicher, ob es nur an der gesünderen Ernährung liegt oder nicht auch einfach etwas mit einer optimierten Pflegeroutine oder dem Alter zu tun hat, aber meine Haut ist viel besser geworden! Früher war meine Haut stellenweise extrem trocken und mindestens einmal im Monat hatte ich kleinere Unreinheiten, die, wenn ich die Finger nicht davon lassen konnte, auch gern mal Probleme machten. Inzwischen habe ich höchstens noch winzige Unreinheiten, wenn ich krank bin, und die gehen meist innerhalb von ein oder zwei Tagen von selbst wieder weg. Die richtig trockenen Stellen haben sich normalisiert und außerdem habe ich den Eindruck, dass meine Neurodermitis seltener Probleme macht.

 

Den Körper neu entdecken

Das klingt nun sicher seltsam, aber eine der ersten Veränderungen, die ich bemerkt habe, war, wie sich mein Körper anfühlte. Es gab zum Beispiel Momente, etwa unter der Dusche beim Einschäumen, oder beim Eincremen, in denen ich plötzlich dachte “Huch, wo kommt der Knochen denn her?!”. Auch merke ich, dass manche Sitz- und Liegepositionen nicht mehr so bequem sind wie früher. Da fehlt nun einfach das “Polster” zwischen dem Untergrund und den Knochen. Der Bauch ist im Liegen plötzlich so ungewohnt flach! Manchmal liege ich morgens nach dem Aufwachen im Bett, betaste meinen Bauch und kann es noch immer nicht fassen. Ihr müsst wissen, ich war bereits als Teenager dick und hatte nie einen flachen Bauch. Da ist das schon sehr schräg für mich, wenn da plötzlich nichts mehr ist.

 

 

 

 

 

Viel zu viel Haut

Ich passe jetzt vielleicht in viel mehr Klamotten, dafür passe ich aber nicht mehr in meine Haut. Die Haut ist in der Lage, sich bis zu einem gewissen Grad zu dehnen und wieder zusammenzuziehen. Ein gutes Bindegewebe ist dabei hilfreich. Leider hab ich ein sehr schwaches Bindegewebe. Dazu kommen eine Schwangerschaft und eine Abnahme von beinahe 50 Kilo – das hat leider deutliche Spuren hinterlassen. Die Haut an den Oberschenkeln, den Oberarmen und vor allem am Bauch hängt sehr und bereitet mir teilweise auch einige Unannehmlichkeiten. Von der Optik einmal abgesehen kommt es in den durch die hängende Haut entstandenen Hautfalten auch zu Rötungen, vermehrtem Schwitzen und Juckreiz. Joggen kann ich nur noch mit spezieller Wäsche und beim Liegen auf der Seite, beim tragen von engen Hosen oder durch den Sicherheitsgurt im Auto wird die Haut am Bauch unangenehm eingeklemmt. Deshalb steht demnächst eine medizinisch notwendige Bauchdeckenstraffung an. Mehr dazu bald in einem anderen Artikel.

 

Fit im Alltag

Als ich noch über 110 Kilogramm wog, kam ich problemlos jede Treppe rauf und runter. Es war nicht so, dass ich nach 20 Stufen oben schnaufend ankam. Allerdings bin ich auf Treppen meist eher langsam gegangen und wenn ich dabei noch etwas Großes trug, wie etwa einen Wäschekorb, fühlte ich mich immer etwas unsicher. Mittlerweile ist das kein Thema mehr für mich. Ich laufe flott die Stufen hoch und runter und habe kein Problem mehr damit, wenn ich dabei etwas tragen muss. 

Ich bewege mich insgesamt schneller durch den Alltag und fühle mich unwohl, wenn ich einen ganzen Tag nur auf der Couch verbringen soll. Irgendetwas muss ich immer tun, und wenn es nur Wäsche aufhängen ist. Ich habe auch kein Problem mehr damit, wenn ich längere Zeit stehen muss. Früher war ich bei Veranstaltungen immer die erste, die sich einen Sitzplatz gesichert hat. Nach dem Estée Lauder Event im Herbst fiel mir auf, dass ich mich während des ganzen Events nicht hingesetzt hatte. Das hätte es früher nicht gegeben. Meine Schwiegermutter meinte mal, ich wäre seit der Abnahme weniger gemütlich. Ich glaube, das trifft es ganz gut. Leider fällt es mir dadurch aber oft auch schwer, mich zu entspannen. 

 

 

 

 

 

Eine neue Garderobe

Kleidung kaufen war für mich früher lediglich ein notwendiges Übel. Ich tat mich sehr schwer damit schöne und bezahlbare Sachen in großen Größen zu finden. Zu lang, zu kurz, zu weit, zu eng, fiese Muster, kleine Auswahl – letztlich trug ist fast ausschließlich Jeans und unifarbene, dunkle T-Shirts. Ich habe jedoch den Eindruck, dass ich vielleicht auch einfach bei den falschen Firmen geschaut habe. Es gibt richtig tolle Sachen im Plus Size Bereich. Schaut doch mal auf dem Plus Size Blog von Ela vorbei, falls ihr Inspiration sucht! 

 

Seit ich abgenommen habe, liebe ich es, Kleidung zu kaufen! Nahezu alles, was mir gefällt, gibt es nun auch in meiner Größe, und ich kann ich beinahe jedem Shop einkaufen. Neulich erst ging ich in einen Laden, sah zufällig gleich am Eingang ein Shirt, zog es an und es passte. Sowas ist früher nie passiert!

Unter anliegender, heller Kleidung zeichnet sich der Bauch nicht mehr ab und Sachen, die mir an anderen immer gefielen, die an mir aber wegen meiner Figur einfach ganz anders wirkten, gefallen mir jetzt auch an mir. Manchmal kommt es mir so vor, als wenn ich die Mode jetzt erst richtig entdecken, als würde ich mich neu erfinden. Und ich gebe mein Geld inzwischen viel lieber für einen schönen Rock oder ein Shirt aus, als für den 235. Lippenstift.

 

Ich bin nicht mehr zu schwer für XY.

Früher gab es Situationen, in denen ich mich für manche Dinge zu schwer gefühlt habe. Eine Freundin hat zum Beispiel ganz klapprige Stühle und immer, wenn ich mich darauf setzen musste, hatte ich Angst, dass sie irgendwann zusammenbrechen. Beim Kauf einer Trittleiter musste ich darauf achten, dass sie auch für mein Gewicht zulässig war. Ich nahm meine Tochter ungern auf dem Schoß, aus Angst, dass wir zusammen zu schwer für die Sitzgelegenheit sind. Ich traute mich nicht auf unsere Schaukel oder unser Trampolin. Um sowas mache ich mir inzwischen keine Gedanken mehr. Übrigens macht Schaukeln wirklich Spaß! Solltet ihr auch unbedingt mal wieder machen!

 

Ich fühle mich insgesamt wohler.

Ich glaube, dass jeder ein Wohlfühlgewicht bzw. eine Wohlfühlfigur hat. Manch einer fühlt sich mit Kleidergröße 52 pudelwohl, andere eben in 36. Und wenn jemand diese Wohlfühlfigur hat und sich in seinem Körper gut fühlt, dann strahlt er das auch aus und ist insgesamt zufriedener.

Ich kann deshalb nur für mich selbst sprechen, wenn ich sage, dass es für mich persönlich genau das Richtige war, abzunehmen. Viele meiner Unsicherheiten kamen daher, dass ich mich in meinem Körper nicht wohlgefühlt habe. Inzwischen hat sich das gebessert und ich fühle mich offener und freier. Bei einem Kompliment kann ich auch einfach mal “Danke” sagen, ohne gleich ein “Aber” hinterher zu schieben. Wenn mich jemand anschaut, gehe ich nicht mehr gleich davon aus, dass die Person denkt, wie dick ich bin. Vermutlich hat sie das auch vorher nicht gedacht, aber so kam es mir früher leider vor. Ich war sehr unsicher, gerade unter Fremden. Ich bin wirklich froh, dass sich das geändert hat.

 

 

Schaut mal bei Carina vorbei! Sie beschreibt, wie sich ihr Körper nach der beachtlichen Abnahme von 35 Kilo verändert hat.

 

Falls ihr ebenfalls abgenommen habt, was hat sich bei euch verändert?

 

Melanies Unterschrift

 


Für diejenigen, die gern mehr über meinen Abnehmweg wissen wollen und die früheren Artikel verpasst haben, hier noch einmal alle Links:

 

• Von Ernährung, Sport und neuen Hosen
• Kalorien zählen – Theorie und Praxis
Meine liebsten (kalorienarmen) Hello Fresh Rezepte
3 einfache, kalorienarme Backofen-Rezepte

• Zwischenbericht: Ein Jahr Kalorien zählen

• Joggen für Anfänger Teil 1: Die Lauf-Ausstattung

• Joggen für Anfänger Teil 2: Jeder fängt mal klein an!

• Meine liebsten Naschereien mit weniger als 90 kcal

• Abnehmen durch Kalorien zählen – Meine Antworten auf eure Fragen

• 10 Tipps & Tricks – Ohne Extrakilos durch die Weihnachtszeit

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20 Kommentare

  1. 27. Januar 2018 / 19:31

    Wahnsinn! Unglaublich! RESPEKT! 48kg, 44% des Ausgangsgewichts, das ist einfach kaum zu glauben und ich kann nur meinen Hut vor dir ziehen, vor so viel Durchhaltevermögen und Kraftaufwand den du aufgebracht hast, um das zu erreichen!
    Das mit der neuen Garderobe kann ich absolut verstehen. Bei mir sind es zwar nur 17kg gewesen, aber von L auf S, manchmal sogar XS ist auch ein kleiner Sprung und auch ich habe ein neues Bewusstsein für Mode erhalten. Es macht so viel Spaß einkaufen zu gehen und in Sachen zu schlümpfen – und das im wahrsten Sinne des Wortes – die ich vorher nie getragen hätte, weil ich mich einfach nicht wohl darin gefühlt hätte.
    Ich bin gespannt was du über deine Bauchdeckenstraffung zu berichten hast, so wie du es beschreibst, kann ich mir bei deinem Gewichtsverlust vorstellen, dass es nicht nur ein ‘kosmetischer’ Eingriff ist, sondern eben aus benannten Gründen auch gesundheitlich notwendig.
    Ich kann mich nur wiederholen, Respekt und vielleicht sehen wir uns ja mal wieder, so dass ich die neue Melanie persönlich sehen kann <3

    • 28. Januar 2018 / 20:25

      Liebe Melanie,
      vielen lieben Dank für deinen Kommentar! Ich werde auf jeden Fall berichten und ich würde mich ebenfalls freuen, wenn wir uns wiedersehen würden. 🙂
      Liebe Grüße!

  2. 27. Januar 2018 / 20:58

    Applaus Applaus! Und es zeigt, dass es definitiv möglich ist. Mit Willen, Durchhaltevermögen und Kraft!
    Ich bin auch wieder gerade dran die Stress und Urlaubspfunde zu verlieren. Da ich aber weiß wie sie drauf kamen und cih auch weiß, dass sie mit Kalorienzählen wieder verschwinden – easy Sache 🙂 Ich freue mich übrigens auch sehr dass du die Straffung bezahöt bekommst! Und bin gespannt was du dazu berichten wirst, weil ich mich damit so gar nicht auskenne!

    • 28. Januar 2018 / 20:29

      Vielen lieben Dank! Ich bin sicher, deine Urlaubspfunde wirst du flott wieder los. Vieles, was das Kalorien zählen betrifft, habe ich von dir gelernt bzw. auf deinem Blog gelesen und von daher weiß ich ja, dass du quasi ein Profi bist 😉 Und ich denke, der tolle Urlaub war die paar Extrakilos wert!
      Ich bin auch sehr froh darüber, dass ich die Straffung bezahlt bekomme. Da bei mir eine große Bauchdeckenstraffung ansteht, wären das sicherlich locker 8000+ € gewesen. Und das die Kasse es zahlt zeigt einfach auch nochmal, dass es medizinisch notwendig und nicht “nur” eine kosmetische OP ist. Aber dazu bald mehr…. am 20.2. ist die OP und in der Woche vorher sollen die Artikel dazu kommen.

      Liebe Grüße!

  3. 27. Januar 2018 / 23:11

    Ganz großen Respekt! Toll, dass du es wirklich knallhart durchgezogen hast und dich jetzt wohler und gesünder fühlst. Das mit dem Essen kenn ich…seit dem bewusst darauf achte, was ich esse und wann ich es esse kann ich auch nur noch kleine Portionen verdrücken. Esse ich mehr bekomme ich es ebenfalls zu spüren XD
    Ich möchte gerne noch 5 KG abnehmen…wobei mein Ausgangsgewicht jetzt nicht wirklich hoch ist, aber ich möchte wieder so aussehen, wie zu meiner Hochzeit XD Zudem habe ich 2014 den Job gewechselt wo ich mich weniger bewege, als noch zu Zeiten auf der Station. Da habe ich direkt 7 KG zugelegt, die ich jetzt eben wieder los werden möchte.

    Ich bin gespannt, was du über die Hautstraffung berichten wirst. Ich drücke dir die Daumen, das alles gut läuft und du dich schnell von dem Eingriff erholst 🙂

    LG Eve

    • 28. Januar 2018 / 20:31

      Hallo Eve,
      wenn man nicht so viel abnehmen will, reicht oft ja auch schon, sich etwas mehr zu bewegen oder ein paar Kleinigkeiten bei den Essgewohnheiten zu ändert. Zum Beispiel der abendliche Snack vorm Fernseher oder so. Ich bin sicher, dass du das schnell in den Griff bekommen wirst! 🙂
      Vielen lieben Dank und viele Grüße!

  4. 28. Januar 2018 / 10:25

    Wow, ich finde es einfach nur beeindruckend, wie du das alles geschafft hast! Da kannst du wirklich stolz auf dich sein! 🙂 Ich selbst habe zwar nie so viel abgenommen, aber selbst 10kg machten schon einen deutlichen Unterschied aus – ich gefiel mir besser und strahlte daher eben mehr Zufriedenheit aus, fühlte mich fitter und in den meisten Klamotten, die mir gefielen, wohl 🙂

    • 28. Januar 2018 / 20:32

      Danke! Ja, auch ein paar Kilo können schon wirklich etwas bewirken. Und ich finde, wenn man sich in seinem Körper wohlfühlt, wirkt man auch sofort viel positiver auf andere Menschen! 🙂

  5. Martina
    28. Januar 2018 / 13:23

    Wahnsinn.Meine große Bauchdeckenstraffung ist im März 2 Jahre her, und ich bin immer noch jeden Tag glücklich, dass ich es gemacht habe.
    Was diese OP Gutes in mir ausgelöst hat, ist wirklich der Hammer.
    Alles Gute dafür.

    LG Martina

    • 28. Januar 2018 / 20:34

      Liebe Martina,
      oh, sowas lese ich gerade nur allzu gern! Ich freue mich schon so sehr darauf und es kommt mir vor, als wenn es der Abschluss eines Kapitels ist. Ich bin gespannt auf das neue Kapitel und hoffe, dass ich damit genau so glücklich werde, wie du 🙂
      Liebe Grüße!

  6. 29. Januar 2018 / 13:17

    Ich finde es so schön, deinen Weg mitzuerleben. Man merkt dir an, wie wohl du dich mit dem neuen Gewicht fühlst und ein ganz neues Körpergefühl und Selbstbewusstsein entwickelst. Und ich freue mich unheimlich für dich, dass du die Bauchdeckenstraffung genehmigt bekommen hast – damit ist dann wahrscheinlich auch der letzte große Schritt getan und ich drücke dir ganz fest die Daumen dafür!
    Ich habe einen Heidenrespekt vor deiner Leistung und kann nur immer wieder über dein Durchhaltevermögen staunen! Großartig!

  7. 30. Januar 2018 / 0:01

    Deine Geschichte hat mich auch sehr motiviert. Wie kam es dazu, dass Du immer dicker wurdest und nicht schon früher mit einer Diät angefangen hast? Ist meine Frage zu persönlich?

    Bei mir war es auf einmal der Schritt zu Kleidergröße 42. Vorher trug ich immer Größe 38-40 und das war ok, aber auf einmal fühlte ich mich schon nicht mehr wohl und hatte Angst, es nimmt kein Ende.

    Mein Plan, wirklich Weihnachten zu genießen und dann ab Neujahr ernst zu machen, hat mir sehr gut getan. So konnte ich noch viel wissenswertes lesen und mich auch seelisch darauf einstellen und ich muss sagen, nach 4 Wochen bin ich immer noch glücklich über diesen Schritt und absolut bei der Sache.

    Glückwunsch auf alle Fälle für Deine Leistung!

    Alles Liebe,
    Moppi

    • 31. Januar 2018 / 14:06

      Nein, deine Frage ist natürlich absolut okay. Ich denke, es lag vor allem an falsch erlernten Essgewohnheiten. Als ich ein Baby war, war ich untergewichtig und habe mich oft übergeben müssen. Deshalb riet der Arzt meinen Eltern, mir Essen zu geben, was viele Kalorien hat, damit ich etwas auf die Rippen kriege.

      Als ich dann älter wurde, merkte meine Mutter, dass ich zu dick wurde, und versuchte, öfter Obst und Salate anzubieten. Leider hat mein Vater aber weiterhin mit Sahne und viel Fett gekocht und wenn ich die Wahl hatte, habe ich immer lieber sein Essen gegessen. Zumal ich meine Mutter als Teenager eh nicht ausstehen konnte. Und wenn nichts leckeres im Haus war, habe ich mir von meinem Taschengeld Puddingteilchen und Chips gekauft. Meine Mutter hatte gar keine Chance 🙁

      Ich habe schon öfters versucht, abzunehmen, aber es hat einfach nie geklappt. Ich kann nicht genau sagen, wieso es diesmal klappt. Es hat wohl einfach “Klick” gemacht.

      Vielen lieben Dank und weiterhin viel Erfolg! 🙂
      Liebe Grüße
      Melanie

      • 10. Februar 2018 / 20:15

        Danke für Deine ehrliche Antwort. Da sieht man mal wieder, wie wichtig die Verantwortung der Eltern ist und wodurch so eine Gewichtszunahme kommen kann.

        Eine andere Variante von “falschem” Essverhalten ist die Sache mit den Kartoffeln bei mir. 😉 Als Kind habe ich im Krankenhaus so gut wie nichts drin behalten, da kamen dann auch Nachts die Schwestern und stopften mich mit Kartoffeln voll. Das war das einzigste, was ging. Somit habe ich heute zwei Probleme. Ich kann nicht aufhören, Kartoffeln zu essen, deshalb muss ich sie mir abzählen/abwiegen und wenn ich Bauchschmerzen habe, esse ich. 😉

        Liebe Grüße!

        • 10. Februar 2018 / 20:40

          Ja, so ähnlich ist es. Ich hoffe wirklich, dass das bei meiner Tochter anders wird. Wir kochen fast alles frisch, benutzen quasi nie Tüten oder Dosen und nur ganz selten mal ein TK-Gericht. Sie soll den Wert von gutem, gesundem Essen zu schätzen lernen. Leider isst sie aber, wie fast alle Kinder, ungern gesunde Sachen. Wenn es nach ihr ginge, gäbe es nur Nudelsalat 😉

  8. 6. Februar 2018 / 12:55

    Erstmal meinen allergrößten Respekt an dich und Glückwünsch an das Durchhaltevermögen!

    Ich denke, das wichtigste ist, sich wohlzufühlen… und sich nicht einreden zu lassen, wie man auszusehen hat (egal ob dick oder dünn). Man ist kein schlechterer Mensch weil man gesellschaftlich als zu dick oder zu dünn angesehen wird. Das ist leider in unseren Köpfen verankert.

    Du wirkst allerdings sehr viel glücklicker und das freut mich sehr für dich <3 Ich bin gespannt, wie du das mit der Haut schaffst und drücke dir die Daumen, das alles gut wird!

    • 6. Februar 2018 / 12:57

      Danke!
      Ja, genau so sehe ich das auch. Jeder soll sich wohl in seinem Körper fühlen dürfen, egal, was andere denken. Bei Manchen ist das vielleicht mit Größe 48, bei anderen mit 36 – jeder wie er mag. Hauptsache, man fühlt sich gut! 🙂

  9. alory
    12. Februar 2018 / 14:41

    Hallo Melanie,

    Glückwunsch, freut mich sehr für dich und ich bin sehr gespannt auf deinen Bericht zur OP.

    Ich selbst habe vollkommen ohne Sport, aber mit mehr Bewegung, bisher 36kg abgenommem (4kg fehlen noch) und kämpfe auch mit überflüssiger Haut. Ich konnte zwar im Verlauf des Jahres sehen dass sich da einiges zusammen gezogen hat, aber nach einer Schwangerschaft und schlechten Genen mache ich mir wenig Hoffnung. Bisher stört es mich noch nicht, weil mir an sich keine Haut im Weg ist, aber mal warten wie der Sommer so wird…
    Ich habe abgenommen weil ich gerne länger und gesund leben möchte, aber so ein bisschen wehmütig bin ich schon dass ich mich auch mit Gr. 38 wohl nie in nen Bikini trauen werde..
    Dafür gehe ich jetzt um einiges leichter durch die Welt, wortwörtlich. Vom Boden aufstehen, mit Kind spielen, alles kein Problem mehr. Wenn ich durch irgendwas außer Puste bin schäme ich mich nicht mehr, weil ich weiß dass es nicht an meinem Gewicht liegen kann 😀
    Mein Geldbeutel nimmt derzeit aber leider mit mir ab…was ist das schön wenn man klamotten zurück schickt weil sie einem nicht gefallen und nicht weil sie nicht passen! Ich hab auf einmal Auswahl, geilo! 🙂

    Lg alory

    • 12. Februar 2018 / 14:53

      Liebe Alory,
      Danke und dir ebenfalls Glückwunsch zur erfolgreichen Abnahme!
      Als ich deinen Kommentar las, musste ich gerade lächeln, denn ganz genau so fühle ich mich auch. Bis auf, dass mein Bauch stört. Aber der Rest. Das Spielen mit meiner Tochter, das Shopping, die Kleiderauswahl…
      Und auch ich werde wohl keinen Bikini tragen und auch bei Shorts trage ich immer eine Strumpfhose drunter wegen der faltigen Haut an den Oberschenkeln durch die Abnahme. Aber das ist okay für mich. Nur weil ich inzwischen in 36/38 passe habe ich eben trotzdem nicht den Körper einer Frau, die niemals übergewichtig war.
      Viel Erfolg für die letzten Kilos! 🙂
      Liebe Grüße
      Melanie

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