Aussortiert
Diese Düfte durften bleiben

 

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Ich liebe Parfums – und das, obwohl ich nicht einmal regelmäßig eines trage. Aber wenn, dann ist es das Tüpfelchen auf dem i: der passende Duft zur Stimmung, das perfekte Parfum für den Moment. Besonders mag ich es, mich in Düfte zu verlieben. Wenn ich eine Review über einen neuen Duft schreibe, gehe ich ihm auf den Grund, suche nach der Inspiration dahinter und frage mich, zu was für einem Charakter der Duft passen würde. Ich kann beinahe jedem Duft etwas abgewinnen, selbst, wenn es kein Duft ist, den ich mir jemals selbst ausgesucht hätte.

Und so ist meine Sammlung über all die Jahre als Bloggerin stetig gewachsen. Aber irgendwann waren alle Schränke voll und ich stand vor der Wahl neue Schränke zu kaufen oder radikal auszusortieren. Aus Platzgründen entschied ich mich für letzteres. Eine grobe Vorauswahl war schnell getroffen und ich sah mich “nur noch” 40 statt weit über 100 Düften gegenüber. Anschließend suchte ich mir in den letzten Wochen jeden Tag einen dieser 40 Düfte aus, trug ihn den Tag über und entschied am Abend, ob er bleiben durfte oder nicht. Und dies sind die 16 Düfte, die übrig geblieben sind:

 

 

Verwunschene Gärten, blühende Landschaften und exotische Strände

Florale, leichte Düfte trage ich zwar zu jeder Jahreszeit gern, ganz besonders jedoch im Frühling und Sommer. Drei ganz wunderbare Vertreter dieser Kategorie sind Dior Miss Dior Blooming Bouquet EdT (Review), Chanel Gabrielle EdP (Review) und Jo Malone Wild Bluebell (Review).

 

Ich liebe das nussig warme Aroma von Michael Kors Wonderlust EdP (Review). Es ist für mich der perfekte Duft für den Spätsommer. Ebenso wie Jo Malone Honey & Crosus (Review), der mich mit seinem authentischen Duft nach frisch geschrotetem Getreide, abgerundet mit Mandelmilch, Honig und Krokus, begeistert hat.

 

Die Düfte Tom Ford Eau De Soleil (Review), Tom Ford Soleil Blanc (Review) und Estée Lauder Bronze Goddess (Review) sind für mich der Inbegriff des Sommers. Kokosnuss trifft hier auf weiße Blüten, Zitrusfrüchte und cremig warme Basisnoten wie Amber, Tonkabohne und Vanille. Die drei katapultieren mich gedanklich sofort an einen traumhaften Sandstrand mit Palmen, glitzerndem Meer und allem, was dazu gehört.

 

 

Ein Hauch von Luxus, wohltuende Wärme und das Gefühl von Geborgenheit

Wenn es draußen kühler und grauer wird, greife ich häufig zu cremigeren Düften, die eine gewisse Wärme ausstrahlen. Sehr gute Beispiele dafür sind etwa Jo Malone Mimosa & Cardamom (Review), Trussardi My Name (Review) und Serge Lutens Clair de musc (Review). Pudrig sanft und kuschelig verkörpern sie für mich das Gefühl von Liebe, Glück und Geborgenheit. Pudrige Akkorde wie Veilchen, Iris und Mimose stehen im Fokus, untermalt von zarten Blüten, Moschus, Tonabohne, feinen Gewürzen und Vanille.

 

Wenn es etwas würziger sein soll, fällt meine Wahl auf Jo Malone Darf Amber & Ginger Lily (Review) oder Tom Ford Fucking Fabulous (Review). Beide zeichnen sich durch eine würzige Wärme und eine gewisse rauchige Cremigkeit aus. Zum Einsatz kommen hier zum Beispiel Leder, Vanille, Iris, Weihrauch und Bittermandel.

Vanille und würzige Noten, in diesem Fall Ingwer, stehen auch bei Armani Code Femme EdT (Review) im Mittelpunk. Dazu kommen Jasmin, Orangenblüten und ein Hauch Honig. Diesen Duft mag ich besonders gern in der Vorweihnachtszeit.

 

Pudrig, feminin, leicht und sauber, der Inbegriff von Eleganz und Klasse – das sind die Düfte Chanel N° 5 Eau Première (Review) und Chanel N° 5 L’Eau (Review). Das Original war mir immer zu schwer und zu damenhaft. Diese beiden Varianten jedoch fangen die Eleganz und Klasse des Originals ein und hüllen sie in ein modernes Gewand – ladylike anstatt damenhaft. Weiße Blüten, Aldehyde und weiche Basisnoten wie Vanille, Iris, Moschus und Vetiver machen die beiden Düfte aus.

 

 

 

Bei zwei Düften bin ich mir noch nicht zu 100 % sicher, ob ich sie behalten werde oder nicht. Ich werde sehen, wie oft ich sie in den nächsten Monaten verwende, und mich dann abschließend entscheiden. Obwohl es mir zunächst sehr schwer fiel, ist es ein gutes Gefühl, Ordnung in das Parfum-Chaos gebracht zu haben. Nun kann ich mich auf die Düfte konzentrieren, die mir am besten gefallen. Jetzt bleibt nur noch die Frage, wohin mit all den aussortierten Parfums? Einige haben bereits ein neues Zuhause gefunden. Ein paar werden Franzi und ich sicherlich noch verlosen – die Gewinnspiele mit den Duft-Überraschungspaketen kamen unheimlich gut an – und die übrigen landen sicherlich demnächst mal in meinem Insta-Sale.

 

 

Wie viele Düfte besitzt ihr aktuell? Und wie viele davon kommen wirklich regelmäßig zum Einsatz?

 

 

Melanies Unterschrift2
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2 Kommentare

  1. Sandra
    7. August 2019 / 16:52

    Oh ich hab aufgehört zu zählen. Ich bevorzuge aber mitterweile lieber Dupes, weil ich dann doch eine größere Auswahl zu kleinem Preis haben kann. Früher hatte ich auch alles im Original.

  2. Andrea
    7. August 2019 / 17:26

    Liebe Melanie, das nenne ich mal wirklich radikal aussortiert 🙂 Bis auf Chanel No. 5 (den mag ich sehr) kenne ich Deine verbleibende Duftauswahl nur vom Hörensagen oder mal von einer Probe, kann mich aber detailliert nicht mehr erinnern.

    Ich träge täglich einen Duft, niemals ohne, und ich freue mich jeden Morgen darauf. Meine Parfumsammlung ist überschaubar, aber so an die 40 Düfte sind es wohl. Allerdings sind es überwiegend keine Highend-Düfte (davon habe ich vllt 4 oder 5), sondern einfach auch liebgewordene Alltagsdüfte.

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