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Der Tag der Liebe

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Der Valentinstag steht bevor und die Werbung ist voll von Herzen, verliebten Paaren und Turteltauben. Reine Geldmacherei, könnte man meinen, und tatsächlich verzeichnen ganze Industriezweige in dieser Zeit des Jahres besonders hohe Gewinne. Aber hinter dem Valentinstag steckt mehr. Traditionen und Bräuche, teilweise längst vergessen, die älter sind als Fernsehwerbung und Prospekte. Es geht um Sehnsucht, Schicksal, Freundschaft und Liebe. Darum, nicht allein zu sein, und Menschen, die man mag, zu zeigen, dass man für sie da ist.

 

 

Woher kommt der Valentinstag?

Wie entstand der Valentinstag überhaupt? Darüber gibt es viele Spekulationen. In Mitteleuropa beispielsweise wurde er 469 als Gedenktag für den heiligen Bischof Valentin von Terni eingeführt. Dieser galt als Märtyrer und wurde am 14. Februar 268 enthauptet, weil er ohne staatliche Genehmigung Trauungen vollzogen hatte. Er galt außerdem als Patron der Liebe  und soll frisch getrauten Paaren Blumen aus seinem Garten geschenkt haben – ein erster Hinweis auf die Tradition Blumen zu verschenken.

 

Im alten Rom hingegen galt der 14. Februar als Ehrentag der römischen Göttin Juno, der Patronin der Ehe, die Frauen mit Hilfe eines Orakels bei Liebeskummer geholfen haben soll.

 

 

 

 

In England und Frankreich wiederum hat der Valentinstag nichts mit Religion zu tun, sondern soll auf den Paarungsbeginn der Vögel zurückzuführen sein. 1382 verfasste der Dichter Geoffrey Chaucer sein Werk “Parlament der Vögel”, einer der ersten bekannten romantischen Texte, in denen der Valentinstag Erwähnung fand. Vermutlich lässt sich hieraus die Darstellung zweier verliebter Vögel ableiten, die gern als Motiv am Valentinstag verwendet wird.

 

In manchen Teilen der Welt war der Valentinstag aber tatsächlich weitestgehend unbekannt bis der Brauch Anfang des 20. Jahrhunderts durch Werbung und Globalisierung weite Kreise zog. So beispielsweise in Japan und Skandinavien.

 

Manche Länder feiern zwar einen Tag der Liebe, allerdings an einem anderen Datum. So feiert man ihn beispielsweise in Brasilien erst am 12. Juni.

Qixi, das chinesische Fest der Liebenden, auch die Nacht der Sieben genannt, wird immer am 7. Tag des 7. Monats des Mondkalenders gefeiert. In diesem Jahr entspricht das unserem 14. August.

 

 

Traditionen und Bräuche

So vielfältig, wie die Länder, in denen der Valentinstag gefeiert wird, so vielfältig sind auch die mit diesem Tag verbundenen Traditionen. Heute verschenkt man in vielen Ländern vor allem Blumen, Grußkarten und Süßigkeiten. In Wales gibt es aber auch den Brauch, einen sogenannten Love Spoon, einen filigran geschnitzten Löffel, zu verschenken. In manchen Teilen Europas schenkt man sich einen Valentinsschlüssel, der symbolisch die Herzen öffnen soll, während Paare in Italien ein Liebesschloss an einer Brücke befestigen und den Schlüssel ins Wasser werfen, um ihre Liebe zu besiegeln.

 

Früher ging es jedoch nicht nur um die kleinen Aufmerksamkeiten. Bei einigen Bräuchen schwang auch ein gewisser Aberglaube mit. So besagt ein alter Volksglaube etwa, dass eine junge Frau den Mann heiraten wird, den sie am Morgen des 14. Februars als Erstes sieht. Und wer ein hartgekochtes Ei am Abend vor dem Valentinstag isst, soll in der Nacht von seinem zukünftigen Ehepartner träumen.

 

 

 

 

In manchen Ländern werden am Tag der Liebe nicht nur die (Wunsch-)Partner beschenkt, sondern auch Freunde, Verwandte und Kollegen. Eben alle, den man seine Wertschätzung zeigen möchte. So beispielsweise in Japan und Südkorea. Hier schenken Frauen ihren Mann, ihren Arbeitskollegen und ihrem Chef dunkle Schokolade. Einen Monat später, am White Day, bekommen sie im Gegenzug von den Männern weiße Schokolade geschenkt. Von der Schokoladenqualität lassen sich dabei Rückschlüsse darauf ziehen, wer besonders gemocht wird und wer eher weniger.

 

In Südkorea gibt es außerdem den sogenannten Black Day am 14. April, an dem alle, die am Valentinstag und am White Day keine Schokolade bekommen haben, in Restaurants Nudeln mit schwarzer Soße essen und ihr Single-Dasein betrauern können. Und Südkorea geht noch weiter: nicht nur der 14.2. (Valentinstag), der 14.3. (White Day) und der 14.4. (Black Day) stehen ganz im Zeichen der Liebe, sondern jeder 14. eines jeden Monats. Neben den genannten gibt es unter anderem den Candle Day, den Hug Day und den Wine Day.

 

 

Die Geschichte der Valentinskarte

Die Tradition, Liebesbriefe und Gedichte an die Liebsten zu verschicken, geht weit zurück. Da sich aber nicht jeder zum Autor berufen fühlt, erschien 1797 in England das Buch The Young Man’s Valentine Writer mit Versen für Verliebte. Auch wurden bereits die ersten Valentinskarten gedruckt. In Massenproduktion gingen sie jedoch erst 1848 in den Vereinigten Staaten. Esther Howland ließ sich vom britischen Brauch, Karten zum Valentinstag zu verschicken, inspirieren und machte die Valentinskarten, die bis dato aus Europa importiert wurden und sehr teuer waren, in Amerika bekannt und für die breite Masse erschwinglich.

 

Inzwischen gehören liebevoll gestaltete Karten in den meisten Ländern zum Valentinstag genau so dazu wie Geburtstagskarten zum Geburtstag. Zwar stehen beim Valentinstag in Deutschland Liebende im Fokus, aber wieso nicht auch mal guten Freunden eine Freude machen? Wie in Finnland zum Beispiel, wo der Valentinstag als Freundschaftstag gefeiert wird. Dort basteln schon Kinder in den Schulen Karten für ihre Freunde.

 

 

 

 

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3 Kommentare

  1. Sanne
    5. Februar 2021 / 10:57

    Wow, ich wusste gar nicht, dass der Valentinstag so unterschiedlich gefeiert wird. Und die Karten sind ja mal cool. Die Lockdownkarte passt gerade natürlich richtig gut, aber mein Favorit ist die Karte mit dem Essen – das könnte ganz ich sein XD

  2. Andrea
    5. Februar 2021 / 18:38

    Interessant, was Du zum Valentinstag zu berichten hast. Die Karten sehen toll aus, finde so individuell gestaltete Karten immer besonders schön.

  3. Sabine Kettschau
    6. Februar 2021 / 2:35

    Was ein schöner Beitrag ❤

    Für meinen Mann und mich hat der Valentinstag irgendwie keine große Bedeutung weil wir im Februar such noch unseren Jahrestag haben, der war und immer wichtiger, neben dem Hochzeitstag 😉❤

    Liebst

    Bine

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