(Hör-)Bücher im Oktober
Das Bernsteinkind, Housesitter, Klassische Weihnachtsplätzchen & Japanisch kochen ganz einfach

Unbezahlte Werbung (Enthält teilweise PR-Samples) »Info |

Dank einer Mandelentzündung, die mich eine Woche lang auf die Couch bzw. ins Bett verbannt hat, habe ich endlich ein Buch beendet, welches bereits seit Wochen auf meinem Nachttisch lag. In Windeseile durch hatte ich hingegen mein neuestes Hörbuch. Außerdem möchte ich euch zwei Koch- bzw. Backbücher ans Herz legen, die beide nicht nur tolle Rezepte beinhalten und schön bebildert sind, sondern noch dazu zu einem günstigen Preis zu haben sind. Vielleicht wäre das ja auch ein schönes (Vor-)Weihnachtsgeschenk für einen lieben Menschen?

 

Housesitter
von Andreas Winkelmann

Er will dein Haus. Er will deine Frau. Er will dein Leben. Stell dir vor, du kommst mit deiner Freundin aus dem Urlaub in dein Haus zurück. Du merkst sofort, dass irgendetwas anders ist: Die Möbel sind verrückt. In der Küche stehen benutzte Töpfe. Die Handtücher riechen fremd. Dann spürst du einen jähen Schmerz – und es wird Nacht um dich. Stell dir vor, du wachst erst nach Tagen im Krankenhaus auf. Deine Freundin ist verschwunden – entführt. Denn da draußen ist jemand, der sich nach einem warmen Heim sehnt. Nach einer liebenden Frau. Nach deinem Leben. Und er ist zu allem entschlossen…


Klappentext

Was ich bisher von Andreas Winkelmann gelesen habe, hat mir ausgesprochen gut gefallen und auch Housesitter bildet da keine Ausnahme. Dass ich dennoch Wochen für dieses Buch gebraucht habe, liegt nur daran, dass ich seit einiger Zeit einfach nicht mehr diese Ruhe zum Lesen finde, die ich dafür nun mal leider brauche. Als ich dank der Mandelentzündung gezwungen war, einen Gang zurückzuschalten, klappte es auch wieder mit dem Lesen.

Housesitter ist spannend, gut geschrieben und greift Ängste auf, die tief in uns verwurzelt sind. Die Angst etwa, dass jemand in unsere Intimsphäre eindringt. Hier geht es nicht einfach um einen Einbruch in eine Wohnung, es geht um Einbrüche ins Leben der Betroffenen. Oder auch die Angst, einen geliebten Menschen zu verlieren und nicht zu wissen, wo sich diese Person befindet und wie es ihr geht. Aber auch Gewalt in der Familie, gegen Frau und Kind spielen eine Rolle. Und die Suche, nach einem glücklichen Zuhause…

 

 

Das (Hör-)Buch bei Amazon (Affiliate-Link):
Housesitter

 

Das Bernsteinkind
von Max Bentow

Kommissar Nils Trojan steckt in einer Sackgasse. Innerhalb weniger Tage wurden drei Menschen getötet, zwischen denen es scheinbar keine Verbindung gibt. Was sie eint, ist allein die schaurige Inszenierung ihrer Augen, die golden wie Bernstein leuchten. Aber dann stößt Trojan plötzlich auf eine Spur: ein mysteriöser Thriller, in dem eine Frau in einem Verlies um ihr Leben schreibt. Und jedes der Opfer scheint mit diesem teuflischen Werk vor seinem Tod in Berührung gekommen zu sein. Als eine weitere junge Frau verschwindet, weiß Trojan, dass der Countdown läuft. Denn das “Nachtland” ist nicht nur der Titel des Romans – es ist ein realer Ort, an dem sich ein altes Versprechen auf grausame Weise erfüllt…


Klappentext

Das Bernsteinkind ist bereits der 10. Teil der Reihe rund um den Kommissar Nils Trojan. Allerdings habe ich das nur durch Zufall herausgefunden, als ich für diesen Artikel recherchiert habe. Beim Lesen bzw. Hören der Geschichte hatte ich zu keinem Zeitpunkt den Eindruck, etwas verpasst zu haben. Inzwischen stehen die vorherigen 9 Teile auf meiner Wunschliste. Denn Das Bernsteinkind hat mir ausgesprochen gut gefallen. Unter anderem auch wegen des gut gewählten Synchronsprechers Herbert Schäfer.

Auch hier spielt eine belastete Kindheit eine Rolle. Es geht um die Folgen von Demütigungen, Zurückweisung und Einsamkeit. Aber auch um Poesie und den Wunsch, geliebt zu werden. Zugegeben, die Auflösung zu der Frage, was die Opfer verbindet, kommt mir etwas weit hergeholt vor, aber hey, das Buch hat mich gut unterhalten. Die Charaktere sprechen mich an und die Perspektivwechsel lassen keine Langeweile aufkommen.

 

 

Das (Hör-)Buch bei Amazon (Affiliate-Link):
Das Bernsteinkind

 

Japanisch Kochen ganz einfach
von Saori Laurent

Die typischen Gerichte einer japanischen Familie. Hier wird der Einstieg in die köstliche japanische Alltagsküche ganz leicht gemacht: Mit den beliebtesten Rezepten und mit Zutaten, die leicht erhältlich sind. Die vielen Schritt-für-Schritt-Fotos helfen bei der Zubereitung. Da gibt es süße und pikante Speisen, Desserts und Kuchen, Vegetarisches sowie Rezepte mit Fleisch und Fisch.


Klappentext

Oh, ich liebe es, Rezepte aus anderen Kulturkreisen auszuprobieren! Zwar vermischt sich heutzutage ohnehin vieles und ich kann auch hier in Deutschland hervorragende Küche aus anderen Ländern genießen, aber ich finde, es ist oft nochmal etwas anderes, die Gerichte selbst zuzubereiten. Dieses Buch verspricht Rezepte, die selbst für Anfänger ganz einfach nachzukochen sind. Mit Zutaten, für die man nicht unbedingt in spezielle Läden muss. Und tatsächlich ist es sehr übersichtlich gestaltet. Wenig Zutaten für viel Geschmack. Eingangs werden die wichtigsten Grundzutaten erklärt. Zugegeben, zwei, drei spezielle Zutaten braucht es bei manchen Rezepten dann doch. Aber im Großen und Ganzen erfüllt das Buch seine Versprechen. Auch, wenn es vielleicht langweilig klingt, aber wir freuen uns besonders darauf, die Rezepte für Gyoza und Sushi auszuprobieren. Außerdem möchte ich dringend die Bekon to kinoko no wufa-pasuta (Nudeln mit Pilzen, Knoblauch und Bacon) probieren.

 

 

Das Buch bei Amazon (Affiliate-Link):
Japanisch kochen ganz einfach

 

Klassische Weihnachtsplätzchen
von Jacqueline Twenhöfel

Plätzchen gehören in die vorweihnachtliche Zeit und unter den Tannenbaum – und weil es so viel Stimmung verbreitet, Nüsse zu mahlen, Mandeln zu rösten oder den duftenden Teig zu kneten, braucht man dieses Buch. Neben den großen Klassikern wie Zimtsternen und Spritzgebäck sind auch die feinsten regionalen und neuen Familienlieblingsrezepte vertreten.


Klappentext

Also wenn ihr mich fragt, gehen Plätzchen ja das ganze Jahr über. Und zu jeder Tageszeit. Aber gut. Die meisten backen primär in der Weihnachtszeit und damit erscheint dieses Buch pünktlich zur anstehenden Saison. Einem kurzen Vorwort mit ein paar hilfreichen Tipps für Back-Anfänger folgen 37 Rezepte, die richtig Lust aufs Naschen machen. Abschließend gibt es noch eine praktische Umrechnungstabelle zu den Maßeinheiten. Zu den meisten Rezepten gibt es jeweils ein schönes Foto und die Rezepte selbst sind übersichtlich und auf den Punkt – ganz, wie ich es mag. Bisher hatte ich noch keine Zeit, etwas daraus nachzubacken, aber ich freue mich schon darauf. Besonders auf die Mandelmonde und die Himmelsbrote.

 

 

Das Buch bei Amazon (Affiliate-Link):
Klassische Weihnachtsplätzchen

 

 

Und was habt ihr in letzter Zeit so gelesen oder gehört?

 

Melanies Unterschrift2
Teilen:

3 Kommentare

  1. Andrea
    14. November 2022 / 6:26

    Liebe Melanie, das japanische Kochbuch klingt ja sehr spannend, finde es auch immer interessant, die Küche aus anderen Ländern zu entdecken. Mit Japan und Asien allgemein verbinde ich allerdings vieeeel Fisch und Sushi sowie Algen und all das mag ich ja nicht. Aber sicher findet man genügend anderes, gerade in so einem Kochbuch. Was Du da erwähnst, klingt auf jeden Fall lecker. Komm gut in die neue Woche!

    • 14. November 2022 / 7:55

      Liebe Andrea,
      witzig, dass du bei Asien sofort an Fleisch und Fisch denkst. Ich denke zwar auch an Fisch, ansonsten aber vor allem an jede Menge Gemüse. Übrigens gibt es auch Sushi, welches ganz ohne Fleisch oder Fisch auskommt. Unsere Tochter liebt zum Beispiel Kappa Maki (Sushi mit Gurke drin). Im Kochbuch “From Asia with Love” findest du ausschließlich vegetarische Gerichte, vielleicht wäre das etwas für dich 🙂
      Viele liebe Grüße
      Melanie

      • Andrea
        18. November 2022 / 16:31

        Ja, das ist echt so, Fisch, Fisch und nochmal Fisch 🙂 Ich kenne es ja nicht anders^^ als Sushi hierzulande vor Jahren so beliebt wurde, sprachen alle halt über den Fisch. Sushi mit Gurke drin, das wäre dann wohl ganz sicher auch was für mich. Ich finde es übrigens toll, dass man auch klassische Küchen aus anderen Ländern in vegane oder vegetarische Varianten abwandelt, so findet jeder, was ihm schmeckt. Danke für den Tipp!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert